Zur Ader bitte!
132 Blutspender an der Marienschule. Gymnasium und Berufskolleg starteten erste gemeinsame Blutspendeaktion
Erstmalig fand jetzt an der Marienschule eine Blutspendeaktion in Kooperation mit dem DRK Blutspendedienst West statt. Insgesamt 132 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer vom Berufskolleg und Gymnasium nahmen an der Aktion teil und trugen durch ihre Spende dazu bei, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen zu helfen. Die Notwendigkeit einer Blutspende liegt auf der Hand: Laut DRK gingen im vergangenen Jahr lediglich 2,3% der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Blutspendedienstes West zur Blutspende, während aber 80% der Bevölkerung jemals in ihrem Leben auf eine Bluttransfusion angewiesen sind. Auch Laura (18), Schülerin der Marienschule, war zum ersten Mal dabei und meinte: „Vorher war ich sehr aufgeregt und es hat während der Spende leicht im Arm gekribbelt, aber nachher habe ich mich gut gefühlt, denn ich habe etwas Gutes für jemand anderen getan.“ Umso erfreulicher war es für Carsten Janz, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler an der Aktion beteiligt haben: „Mein Dank gilt beiden Schulen für die tolle Unterstützung. Der Tag wurde perfekt organisiert und die Resonanz auf unseren Aufruf war so hoch, dass sie unsere Erwartungen bei weitem übertroffen haben. Vor allem freut es uns, dass wir so viele Erstspender gewinnen konnten.“ 
Karin Stoos, Lehrerin am Berufskolleg der Marienschule, hatte die Idee, ähnlich wie an anderen Schulen, einen Blutspendetag an der Marienschule zu organisieren und knüpfte Ende des vergangenen Jahres den Kontakt zum DRK. In Kooperation mit ihrem Kollegen Christian Marticke vom Gymnasium der Marienschule plante sie den Verlauf und die Durchführung der Aktion. Nach einer vorab abgehaltenen Infoverstaltung wurde das große Interesse der Schülerinnen und Schüler deutlich, so dass der Blutspendetag sogar um eine Stunde verlängert wurde, um der Resonanz gerecht zu werden.
Am Tag der Blutspende rückte das DRK mit einem rund 16 Meter langen Blutspendetruck an, der auf dem Schulhof der Marienschule positioniert wurde. Zudem wurden zwei Klassenräume als Untersuchungsraum und Cafeteria umfunktioniert. Auch verschiedene Schülerinnen und Schüler unterstützten den Blutspendetag aktiv. So sorgten die Kinderpfleger-Oberstufe unter der Leitung von Marianne Weber und Mariana Stimoli in hervorragender Art und Weise für das leibliche Wohl und der neu gegründete Schulsanitätsdienst des Gymnasiums betreute die Spenderinnen und Spender nach dem Aderlass.
Auch die beiden Schulleiter, Ludger Wörmann (Berufskolleg) und Heinz Müting (Gymnasium) waren sich einig, dass der Tag ein voller Erfolg war und im kommenden Schuljahr wiederholt werden müsse.