„Sucht hat immer eine Geschichte“

22/04/2009

Sucht 04-09„Habt ihr schon einmal Drogen genommen?“ - „Nein, natürlich nicht!“, so dachten wir. Doch bei der Ausstellung „Sucht hat immer eine Geschichte“ lernten wir, dass auch alltägliche Dinge, wie Tee oder Kaffe Drogen sein können.

Nach einer kurzen Einführung durften wir uns selbstständig umsehen und die einzelnen Stationen aufsuchen. Beim „Lexikon Drogen“ konnte man Informationen über legale und illegale Drogen sammeln und sich mit Info- Zetteln ausstatten.
In einem „Sinnesparcours“ konnte man zwischen guten und schlechten Düften unterscheiden und bekannte Dinge aus dem Alltag erfühlen. Die Station „Was passt zu mir?“ bot Fragen zu kritischen Themen, wie Streit etc. und zeigte, wie man sich richtig verhalten sollte. Auch für die Lesebegeisterten war etwas dabei- so konnten sie in den Geschichten dreier ex- süchtigen Frauen stöbern und erfahren, wie sie zu ihrer Sucht kamen und wie diese am Ende besiegt wurde.

Zudem erfuhren wir an der Station „Kosüchtige“, dass man ebenfalls anderweitig süchtig werden kann. Durch den Schutz und das Vertuschen von angehörigen Süchtigen kann man ebenfalls in einen suchtähnlichen Zustand verfallen, der Kosucht genannt wird. So erzählten uns drei Personen von ihren Problemen, wie sie sich schämten und änderten. Im „Filmpavillon“ sahen wir einen Beitrag von ehemals Süchtigen, von ihrem Suchtbeginn, dessen Grund und von dem Verlauf bis hin zur Therapie.

Alles in Allem gefiel uns die Ausstellung „Sucht hat immer eine Geschichte“ gut; wir lernten recht viel Neues zum Thema Drogen und Süchte und wie man sich am besten davor schützen kann. Durch die Geschichten und Vorträge der Betroffenen wurden wir über die Gefahren und Folgen einer Sucht aufgeklärt.
Mit Hilfe von Prospekten und dem so genannten Selbsttest konnten wir auch den Daheimgebliebenen die Ausstellung gut weiterempfehlen und einige Auskünfte erteilen.

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