Neuer Physikraum an der Marienschule
Die Klasse 6b experimentiert emsig mit Kabeln und Steckern und simuliert mit einem Modell eine Sonnenfinsternis. „Das ist toll, weil wir letzte Woche eine Mondfinsternis hatten“, freut sich Kirsten. Die Schülerinnen und Schüler führen ihre Versuche nicht länger im alten Physikraum durch, sondern im neuen Schmuckstück der Marienschule, dem umgebauten Physikraum.
„Mit dessen Neugestaltung ist die letzte Modernisierungsmaßnahme der Naturwissenschaften und der Informatik im Gymnasium der Marienschule abgeschlossen“, erklärt Schulleiter Heinz Müting nicht ohne Stolz und fügt hinzu, dass damit nun acht wissenschaftliche Räume mit modernster Ausstattung, bestückt mit Beamer, Laptop, Whiteboard und einer Reihe weiterer Übungsgeräte zur Verfügung steht.
In dem von Grund auf renovierten Raum lassen sich zahlreiche Experimente in den Unterricht integrieren. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 13 können spezielle physikalische Fragestellungen an Experimentiergeräten in 12-facher Ausstattung erarbeiten. Über hundert unterschiedliche Experimente warten auf die Schüler. „Von der experimentellen Erforschung des Lichts über die Strahlenverläufe, Mond- und Sonnenfinsternis, die Lichtreflexion und Lichtbrechung, Polarisation, Beugung und Interferenz bis hin zur experimentellen Ermittlung der Einsteinschen Gleichung E=h*f sind alle Versuche möglich“, erläutert Physiklehrer Tobias Herting. Auch in anderen Teilbereichen der Physik wie der Mechanik, Hydrostatik, Elektrizitätslehre sowie bei Solarmodulen und Brennstoffzellen können umfassende Untersuchungen durchgeführt werden.
Über 90.000,-- € hat alleine der letzte Modernisierungsabschnitt an Kosten verursacht. Neben neuen elektrischen Anlagen nach geltenden Sicherheitsvorschriften und der komplett neuen Einrichtung hat die experimentelle Ausstattung alleine mit 50.000,-- € zu Buche geschlagen. Zu verdanken ist der neue naturwissenschaftliche Anlaufpunkt dem Schulträger, der Hueck-Stiftung, dem Förderverein und der Elternschaft der Marienschule, die gemeinsam diesen hohen Betrag aufbringen konnten.