Marienschüler in Reims, Reimser Schüler in Lippstadt
(26.2.bis 4.3. und 5.5.bis 12.5.2010)
Will man diesen neuen Schüleraustausch in seiner Bedeutung würdigen, muss ganz oben auf der Skala der Dank für den Einsatz der Familien aller am Austausch beteiligten Schülerinnen und Schüler stehen.
Ein gewichtiger Faktor in der Erfolgsbilanz dieses Austauschs war die Unterstützung der Schulleitungen auf beiden Seiten: Von Anfang an haben Joël Delatour (Schulleiter des Collège St. André-Rogelet in Reims) und Heinz Müting (Schulleiter unseres Gymnasiums Marienschule) diesen Austausch durch tatkräftige Unterstützung auch zu Ihrem Anliegen gemacht.
Dank sei ebenfalls gesagt für dir Zuwendungen des Fördervereins der Marienschule und die herzliche Aufnahme der Austauschschüler durch die Lehrer und Schüler der Klassen, mit denen diese Kontakt hatten. -
Die Schülerinnen und Schüler haben jeweils in der anderen Stadt Neues und Vertrautes, Ungewohntes und Vergleichbares kennen gelernt. Das Wichtigste war die Zusammenführung von jungen Menschen, die ohne Vorbehalte die Schülerin, den Schüler mit einer anderen Muttersprache annahmen, den Kontakt suchten und das Gefühl hatten, über eine weite Distanz Freunde gefunden zu haben. Das Schülerdasein hier und dort, Besichtigungsprogramme (Reims, Paris, Köln), individuelle Wochenendgestaltungen in den Familien und der Lebensalltag in verschiedenen Kultursphären trugen zur Erweiterung des Gesichtskreises bei, so dass im direkten Erleben der jeweils anderen Situation Erfahrungen gemacht wurden, in denen sich die Austauschschülerinnen und –schüler als junge Botschafter ihres Landes und ihrer Schule profiliert haben.
Die Erlebnisse dieses Austausch, und darüber freuen sich besonders die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer (Agnès Mytych, Marie-Madeleine Laboureix, Miriam Diewald und Michael Griessl), werden für einige Schülerinnen und Schüler zu gegenseitigen privaten Besuchen in den Sommerferien führen – ein weiterer Schritt zum Abbau von (Sprach-) Barrieren und zum Aufbau von Freundschaften über ehemalige Ländergrenzen hinweg. – Mögen diesem Schüleraustausch noch viele erfolgreiche Jahre beschieden sein!
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