Marienschule Lippstadt

Privates Gymnasium für Jungen und Mädchen

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Leseförderung an der Marienschule

Lesen – warum eigentlich?

 

Auch im Zeitalter von Computer, Fernsehen, Internet und anderen Medien ist es wichtig, lesen zu können und Spaß am Lesen zu haben. Das Lesen ist und bleibt der ‚Schlüssel zur Kultur’ und bildet zugleich die Basis für jede Medienerziehung. Die Institution Schule im Allgemeinen und das Fach Deutsch im Speziellen müssen daher gerade heute, in der Situation einer sich verschärfenden Medienkonkurrenz, den Aufbau einer stabilen Lesemotivation unterstützen.

Seit jeher wurde dem Lesen ein hoher Wert für den einzelnen Leser zugesprochen. Eine wichtige Funktion des Lesens ist die der Unterhaltung und der Anregung von Phantasie. Außerdem dient das Lesen zur Sinnstiftung und Sinnerfüllung des persönlichen Lebens. Es eröffnet dem Leser die Möglichkeit, sich in andere Menschen und Zeiten hineinzuversetzen und durch diesen Perspektivwechsel sich selbst und die eigene Position zu überdenken. In diesem Sinne unterstützt Lesen die Persönlichkeitsentwicklung. Lesekompetenz bildet zudem gerade heute für den Einzelnen auch die Grundlage für das Bestehen in der modernen Wettbewerbs- und Informationsgesellschaft.

Darüber hinaus ermöglicht das Lesen dem Individuum die Teilnahme am politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben; hierin liegt die gesellschaftliche Bedeutung des Lesens.

 

Leseförderung an der Marienschule - wie sieht sie aus?

 

Die Leseförderung an der Marienschule hat als wichtiges Ziel die Förderung und Stabilisierung einer positiven Einstellung zum Lesen. Durch kontinuierliche Impulse soll in allen Jahrgangsstufen eine altersgemäße Lesekultur entwickelt werden, die auch das Lesen außerhalb der Schule anregt.

Die Ausleihbücherei unserer Schule mit einer umfangreichen Sammlung von Jugendbüchern, darunter auch fremdsprachliche Lektüren, gibt den Schülern die Möglichkeit, sich durch Bücher immer wieder neue Welten zu erschließen.

Unsere Schule bietet auch gute Voraussetzungen dafür, dass Leseförderung im Verbund mit den Neuen Medien erfolgen kann. Das Selbstlernzentrum und die Lernwerkstatt bieten entsprechende räumliche und technische Voraussetzungen. Den Schülern werden, ausgehend von der Unterstufe, in einem Spiralcurriculum Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer vermittelt, die auch für eine Leseförderung, welche die Neuen Medien mit einbezieht, genutzt werden können.

Leseförderung an der Marienschule erfolgt verstärkt auch in einem „systemischen Modell“, was bedeutet, dass die Schule sich öffnet und Kontakte zu Institutionen, Projekten und Initiativen der Lesekultur herstellt (Stadtbibliothek, Theater, Autoren, literarische Wettbewerbe). Ebenso wird Wert gelegt auf die Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Hier nun ein Überblick über bewährte und neuere Bausteine der Leseförderung an unserer Schule, die den Deutsch- und Literaturunterricht im engeren Sinne ergänzen :

 

  • Einführung in die Nutzung der Ausleihbücherei mit Bibliotheksquiz (Kl. 5)

  • Besuch der Städtischen Bücherei Lippstadt (Ende Kl. 5)

  • Aktionsnachmittag „Lesen und mehr“ (Kl. 6)

  • von Eltern gestaltete Vorleseaktion (Kl. 6)

  • von Schülern verfasste Buchempfehlungen , u. a. veröffentlicht auf der Homepage der 

Ausleihbücherei      

  • Teilnahme an literarischen Wettbewerben, z.B. am Wettbewerb „Schnapp dir ein Buch“ der Stiftung Lesen

  • Lese- und Schreibprojekte, z.B. Lektüre eines Jugendbuches in Verbindung mit Internetrecherche; Verfassen eines interaktiven Buches

  • Teilnahme am Projekt „Zisch“ (Zeitung in der Schule) der Lippstädter Zeitung „Der Patriot“

  • Besuche von Theaterveranstaltungen in verschiedenen Jahrgangsstufen

  • Theater- AG für die Mittelstufe

  • Literaturkurse in der Oberstufe

  • Methodentraining

 

Das Konzept der Leseförderung an unserer Schule wird ständig weiterentwickelt.

 

 

 

 

 

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