Abschied von Pater Radina
Mit Dankbarkeit und Wehmut verabschiedete sich die Schulfamilie der Marienschule jetzt von ihrem langjährigen Schulseelsorger Pater Hans Georg Radina. Mehr als zehn Jahre lang prägte der Vinzentiner das geistliche Leben unserer Schule und wurde dabei für viele unserer Schüler*innen zu einem vertrauten, nahbaren und ermutigenden Begleiter.
So hat er unzählige Eucharistiefeiern mit unseren Schüler*innen gefeiert, im Alltag zugehört, ermutigt und Orientierung gegeben. Dabei ging es ihm nie um distanzierte Belehrung, sondern um echtes Glaubenszeugnis: Seine Worte waren verständlich, seine Haltung offen, sein Glaube lebendig. Immer wieder machte er deutlich, was ihm im Kern wichtig war: Jede und jeder ist ein Kind Gottes und von Gott geliebt. Diese Botschaft brachte er unseren Schüler*innen mit großer Klarheit, Wärme und Überzeugung nahe. Man spürte, dass er mit Freude tat, was er tat, und dass diese Freude ansteckend wirkte.
Bei der Verabschiedung wurde deutlich, welche Wertschätzung er in der Marienschule erfahren durfte. Dies zeigte sich besonders im persönlich gestalteten Abschiedsgedicht, das unsere Schüler*innen Pater Radina überreichten. Die Fachschaften Religion dankten ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die vielen inhaltlichen Impulse. Schulseelsorgerin Beate Sulk-Clasen würdigte sein Engagement, seine Verlässlichkeit sowie seinen Blick für die Menschen und überreichte ihm als Erinnerung eine besonders gestaltete Marienschulkerze mit dem Dornbusch. Schulleiterin Ute van der Wal sprach stellvertretend für die gesamte Schulfamilie ihren herzlichen Dank aus.
Nun verlässt Pater Radina Lippstadt, um sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Die Marienschule wünscht ihm dafür Gottes Segen, Kraft und Zuversicht. Zurück bleiben viele Erinnerungen an gemeinsame Feiern, Gespräche und Momente, in denen Glaube erfahrbar wurde. Sein Wirken wird an der Schule noch lange nachklingen.
Zurück