Am Freitag, den 17. April, war Weihbischof Matthias König im Rahmen seiner Visitation zu Gast an der Marienschule.
Am vergangenen Freitag durften wir Weihbischof Matthias König bei uns in der Marienschule begrüßen, der im Rahmen der Visitation im Dekanat Lippstadt-Rüthen bei uns zu Gast war. Für uns war es eine besondere Freude, dass er gekommen war, da er uns als Pate für "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" seit nunmehr 10 Jahren begleitet.
Der Tag begann mit einer feierlichen Eucharistiefeier, der von der Einführungsphase gemeinsam mit einigen Schülerinnen des Berufskollegs vorbereitet wurde. Unter dem Thema „Zukunft und Zukunftsangst“ griffen sie ein Anliegen auf, das viele junge Menschen bewegt. Neben den Klassensprecherteams aller Jahrgangsstufen, Kursen aus dem Berufskolleg sowie den Schulleitungen beider Schulformen, Mitglieder der Kollegien nahmen auch Vertreter*innen des Trägervereins und der Pauline von Mallinckrodt Stiftung teil, sodass das Forum gut gefüllt war.
Da es sich um den ersten Gottesdienst nach den Osterferien handelte, stand auch ein besonderes Zeichen im Mittelpunkt: Die neue Osterkerze, die die Jahrgangsstufe 5 beim Aktionstag Religion gestaltet hatte, wurde vom Weihbischof gesegnet und anschließend von Vertreter*innen der Jahrgangsstufe entzündet.
Im Anschluss kam es zu einem Austausch mit dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das in beiden Schulformen aktiv ist. Engagierte Schüler*innen des Berufskollegs berichteten von ihrem Musikdrama „Kinder der toten Stadt“, das eindrucksvoll das Leben im Konzentrationslager Theresienstadt thematisiert. Darüber hinaus stellten sie weitere Projekte wie das „Weihnachtswunder“ des WDR sowie den „Tag der guten Tat“ vor – verbunden mit der Leitfrage: Was würde Pauline von Mallinckrodt heute tun?
Auch Schüler*innen des Gymnasiums brachten sich ein, indem sie ihre Arbeit in der SV sowie ihr Engagement im Philippinenprojekt vorstellten. Hierzu berichteten sowohl der Weihbischof als auch der Dechant lebhaft von ihren eigenen Reiseerfahrungen zu den Philippinen In offener Atmosphäre kamen alle Beteiligten ins Gespräch und tauschten sich über ihre Erfahrungen und Perspektiven aus.
Es folgte ein weiteres Gespräch mit den Schulleitungen, Vertreter*innen des Trägervereins und der Stiftung sowie der Schulseelsorge und dem Dechanten. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Schule wurde unter anderem auch der neu gestaltete „Stille .“ vorgestellt.
Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss endete der Besuch, der von vielen Begegnungen, engagierten Beiträgen und einem lebendigen Austausch geprägt war.
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