Auf den Spuren Pauline von Mallinckrodts
Nach den Osterferien machten sich unsere fünften Klassen der Marienschule jeweils für einen Schultag auf den Weg zum Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe, um dort den Spuren von Pauline von Mallinckrodt zu folgen.
Vor Ort wurden die Schüler*innen herzlich von Schwester Renate empfangen, die bis zum Sommer 2025 selbst als Lehrerin an der Marienschule tätig war. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Ortes begann der Vormittag mit einer gedanklichen Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Gemeinsam überlegten die Kinder, wie die Menschen damals lebten und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren. Für großes Staunen sorgte die Erkenntnis, dass es damals noch keinen Strom gab und der Alltag oft nur von kleinen Öllämpchen erhellt wurde. Auch die eingeschränkte medizinische Versorgung war für viele kaum vorstellbar.
Mit diesen Eindrücken starteten die Klassen in Kleingruppen zu zwei Rallyes: Zum einen erkundeten sie die Wohn- und Gedenkräume von Mutter Pauline, zum anderen den von ihr selbst angelegten Garten mit Kapelle. An verschiedenen Stationen warteten kleine Aufgaben, die spielerisch Wissen vermittelten und zum Mitdenken anregten.
Ein besonders eindrücklicher Moment war der Besuch des Grabes von Mutter Pauline in der Konraduskapelle. Dort entzündeten die Kinder Kerzen und hielten gemeinsam einen kurzen Moment der Stille und des Gebets.
Zum Abschluss nahm sich Schwester Renate Zeit für die vielen Fragen der Kinder. Im Gespräch wurde deutlich, wie klug und hilfsbereit Pauline von Mallinckrodt war – und wie sehr ihr Einsatz bis heute nachwirkt. Auch heute engagieren sich die Schwestern weltweit für benachteiligte Menschen.
Es waren vier erlebnisreiche und eindrucksvolle Vormittage, die den Schüler*innen sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.
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