Erasmus+ Schulpartnerschaft geht an den Start

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Erasmus+ Schulpartnerschaft geht an den Start

Europäisches Austauschprogramm zwischen der Marienschule und dem Neumann-Gimnazium in Eger/Ungarn

Bereits seit 1992 existiert eine Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Marienschule und dem Janosz-Neumann-Gimnazium im ostungarischen Eger. Viele Male hat es wechselseitige Besuche mit umfangreichen Programmen auf beiden Seiten und Hunderten von persönlichen Kontakten gegeben.

In diesem Jahr ist es uns gelungen, den Schüleraustausch auf eine neue Ebene zu bringen, um von dem EU-Förderprogramm Erasmus+ mit einer großzügigen Förderung zu profitieren.

Mit Erasmus+ hat die Europäische Union ein Programm für Schulkooperationen ins Leben gerufen, das sich die Erfahrung der europäischen Identität und die Vermittlung gemeinsamer Werte durch Bildung und Kultur zum Ziel gesetzt hat. Wir sind stolz als Schule an dieser internationalen Schulkooperation teilzunehmen.

Am Mittwoch nach den Herbstferien werden wir mit unserem Erasmus+ Projekt an unserer Schule starten. Zwölf Schülerinnen und Schüler sowie ihre begleitenden Lehrerinnen Frau Ibing-Heinemann und Frau Rotthoff freuen sich auf zwei spannende Projektjahre.

Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Klimawandel werden ungarische und deutsche Schülerinnen und Schüler Informationen sammeln und Kenntnisse erarbeiten. Diese sollen in einem Vorhaben unter dem Titel „Ungarn und Deutschland im gemeinsamen Europa: Strategie für ein Wohnvorhaben der Zukunft“ zusammengetragen bzw. umgesetzt werden. Angedacht sind dabei Themenbereiche wie: Klimawandel regional und global, alternative Energiequellen und Möglichkeiten der Energiespeicherung; Nanotechnologie und deren Anwendungen, nachhaltiger Umweltschutz, Entwurf eines energieautarken Hauses und vieles mehr. 

Sowohl in Eger als auch in Lippstadt werden jeweils 12 Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die sich mit den o.a. Fragestellungen auseinandersetzen und über ihre Erkenntnisse mit ihren ausländischen Autauschpartnerinnen und -partnern digital über die Internetplattform eTwinning kommunizieren und kooperieren. Neben der fachlichen Auseinandersetzung ist beabsichtigt, die Kontakte über eine spannende Lerngemeinschaft hinaus auch auf eine persönliche Ebene auszuweiten.

An unserer Schule findet die AG vierzehntägig mittwochs in der 7./8. Stunde statt. Geplant sind neben Gastvorträgen auch Exkursionen zur HSHL, in ein energieautarkes Haus und zu einer stromerzeugenden Bio-Kompostanlage.

Für Oktober 2021 ist eine 8-tägige Reise nach Ungarn vorgesehen, während der unsere Schülerinnen und Schüler ihre Partner in deren Familien besuchen, Land und Leute kennenlernen und auch weiter gemeinsam am Projekt arbeiten. Im Frühjahr 2022 ist ein entsprechender Gegenbesuch in Lippstadt geplant.

Trotz der COVID-19-Krise freuen wir uns unter den aktuellen Bedingungen auf diese neue Form unserer internationalen Partnerschaft und bleiben zuversichtlich, in dieser schwierigen Zeit gemeinsame kreative und innovative Lösungen zu finden.

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