Gemeinschaft erleben: Unsere Klassen 7 auf dem Jugendbauernhof Hardehausen
„Ora et labora“ – Bete und arbeite: Unter diesem alten Motto der Benediktiner erlebten die siebten Klassen fünf ereignisreiche Tage auf dem Jugendbauernhof Hardehausen. Die gemeinsame Arbeit auf dem Hof bildete den roten Faden der Klassenfahrt und verwandelte Alltagspflichten in lebendige Lern- und Gemeinschaftsmomente. Die Klasse 7b erlebte den Hof im Februar dabei unter ganz anderen Witterungsbedingungen als die Klassen 7a und 7c, die im Mai und Juli jeweils eine Woche auf dem Jugendbauernhof verbrachten. Egal ob Winter, Frühling oder Sommer – den Alltag des ehemaligen Klosterlebens nachzuempfinden war für alle eine bereichernde Erfahrung, da waren sich die drei Klassen einig.
Die Schüler*innen arbeiteten in täglich wechselnden Gruppen unter fachkundiger Anleitung des Hof-Teams und sammelten praktische Erfahrungen, die im Klassenzimmer so nicht möglich wären. Die Gartengruppe erntete frisches Gemüse direkt vom Feld, wohingegen die Küchengruppe die Ernte verarbeitete und für die ganze Klasse ein leckeres Mittagessen zauberte. Während die Waldgruppe draußen im Forst bei Holzarbeiten aktiv war, kümmerte sich die Stallmannschaft liebevoll um die Hoftiere: füttern, Ställe ausmisten und frisch gelegte Eier sammeln gehörten ebenso dazu wie das Beobachten der Tierpflege. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie stolz die Kinder sind, wenn sie ihr eigenes Mittagessen auf den Tisch bringen“, hob einer der Betreuer des Jugendbauernhofs hervor. Was die Tage so besonders machte: Selbstwirksamkeit, Verantwortung und echtes Gemeinschaftsgefühl. Auf dem Hof begegneten die Jugendlichen Umwelt, Pflanzen und Tieren in ihrer ganzen Vielfalt. Die Arbeit verband fachliches Lernen (z.B. Pflanzkenntnisse, Tierpflege, Waldwirtschaft) mit sozialen Erfahrungen: Rücksichtnahme, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung wurden im Alltag auf dem Hof praktisch eingeübt.
Nach getaner Arbeit blieb Zeit für Spiel und Sport; in der Sporthalle konnten sich die Schüler*innen austoben, und beim legendären Diskoabend feierten die Klassen ausgelassen zusammen. Einen etwas ruhigeren Ausgleich bot der Lagerfeuerabend mit Stockbrot. So entstand ein ausgewogenes Programm mit vielfältigen gemeinschaftsfördernden Aktivitäten.
Besonderer Dank gilt Herrn Lammers und dem gesamten Team des Jugendbauernhofs, das die Schüler*innen fachkundig begleitet und ihnen einzigartige Erfahrungen ermöglicht hat.
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