Reales Zocken mit virtuellem Geld

Sieger beim Planspiel Börse

Reales Zocken mit virtuellem Geld

Marienschüler erreichen 2. Platz beim Planspiel Börse

Jedes Jahr im Herbst werden bei der Stadtsparkasse Lippstadt Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und andere Fonds von Schülerinnen und Schülern geordert und verkauft. Das Planspiel Börse hat auch in diesem Jahr den Teilnehmern die €-Zeichen in die Augen getrieben. Das Ziel dieses realitätsgetreuen Börsenspiels ist es, das Startkapital von 50.000 € auf ein Maximum zu vermehren. Dazu treten die Schüler schulübergreifend in vielen verschiedenen Teams gegeneinander an.

Besonders erfolgreich war unser Viererteam „Nightchill“, vertreten durch die Schüler Nico Sander, Marlon Tepper, Benedict Niehues und Nezar Al Kasem. Die vier Börsianer konnten am letzten Handelstag ein Depot in Höhe von 50.071,71 € verzeichnen. Dies ist zwar nur ein mageres Plus von fast 72 €, allerdings hatten die meisten Spielerteams hohe Verluste ihres Kapitals zu verbuchen. Während der 10-wöchigen Spielphase verfolgten unsere zweitplatzierten Marienschüler folgende Strategie: „Während die anderen Teams mit Beginn des Spiels sofort Aktien geordert haben, haben wir erst einmal gechilled und darauf spekuliert, dass die Kurse in den nächsten Tagen und Wochen fallen werden. Nach ungefähr 4 Wochen haben wir dann die ersten Aktien gekauft. Da das Weihnachtsgeschäft vor der Tür stand, hatten wir die Idee, unter anderem in Aktien von amazon, DHL und netflix zu investieren. Wie sich später zeigte, war dieser Gedanke goldrichtig, lediglich netflix war eine Fehlinvestition“, berichtet voller Stolz Teamleiter Benedict Niehues, der sich gemeinsam mit seinen Mitspielern über einen Siegerpreis in Höhe von 125 € freuen kann. „Auch wenn es sich bei diesem Spiel nur um virtuelles Geld handelt, ist das Schöne an den Aktien, dass man 1000 und mehr Prozent gewinnen, aber höchstens 100 Prozent verlieren kann“, erklärte der betreuende Fachlehrer Dietmar Hüster.

Das Foto zeigt von links Nico Sander, Benedict Niehues und Sparkassenmitarbeiter Peter Königkamp.




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