Wenn Geschichte berührt: Schüler*innen der Zusatzkurse Geschichte setzen mit einer eindrucksvollen Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Holocaust-Gedenktag

Wenn Geschichte berührt: Schüler*innen der Zusatzkurse Geschichte setzen mit einer eindrucksvollen Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Am 27. Januar 2026, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, präsentierten die Oberstufenschüler*innen der Zusatzkurse Geschichte unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Elke Herberhold und Franziska Held im Forum der Marienschule eine Ausstellung, die sich mit den Lebensgeschichten jüdischer Familien in Lippstadt auseinandersetzte. In Zusammenarbeit mit Dr. Claudia Becker vom Stadtarchiv Lippstadt und durch eigeninitiativ hergestellte Kontakte nach Berlin gelang es den Schüler*innen, die Spuren mehrerer jüdischer Familien aus Lippstadt zu rekonstruieren und zu dokumentieren. Ihre intensiven Recherchen, die sie ein ganzes Schulhalbjahr lang durchgeführt hatten, mündeten in einer Vielzahl von Erkenntnissen, die in unterschiedlichen Formaten aufbereitet wurden. Einige Schüler *innen erstellten Videos und Podcasts, die den geschichtlichen Hintergrund der systematischen Verfolgung jüdischer Familien während des Nationalsozialismus beleuchteten, während eine andere Gruppe Graphic Novels gestaltete, die die Lebensgeschichten der Familien Levy, Mosbach, Moosberg und Cohn visuell erzählten und zugänglich machten. Informationsflyer und Plakate ergänzten die Ausstellung und boten den Besucher*innen Einblicke in die Lebensrealitäten und Herausforderungen, mit denen jüdische Bürger*innen während des Nationalsozialismus konfrontiert waren.

Am Vormittag hatten zunächst Mitschüler*innen aus der Mittel- und Oberstufe Gelegenheit, mit den Kursteilnehmer*innen der Zusatzkurse Geschichte über die Ausstellung ins Gespräch zu kommen. Am Abend öffnete die Schule ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltung wurde von den beteiligten Schüler*innen selbstbewusst moderiert und stellt ein eindringliches Zeichen gegen das Vergessen dar. „Wir gehen nun mit einem anderen Blick durch die Lippstädter Innenstadt“, waren sich die Jugendlichen einig. 

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