Schüler für Schüler

Schüler für Schüler

Schüler für Schüler

Konzept

 

Marienschülerinnen und Marienschüler haben vielfältige Möglichkeiten, sich für andere im Marienschulalltag einzusetzen, als Schüler für Schüler da zu sein und damit das Zusammenleben in der Schule aktiv mitzugestalten.

 

Was kann ich tun?

  • Wissen und Erfahrungen weitergeben.
  • Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen.
  • Verantwortung übernehmen.
  • Meine Kompetenzen einsetzen zum Wohle anderer.

 

Wo kann ich mich engagieren?

  • in der Schülervertretung.
  • bei den Schulsanis.
  • als Multi in der Suchtprävention.
  • als Medienscout.
  • als Mentor / Mentorin für die Klassen 5, 7 oder die EF.
  • beim teutolab Chemie.
  • im Bereich Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
  • bei "Jugend gegen AIDS".
  • in der Sprachförderung. 

 

Was sagen meine Mitschülerinnen und Mitschüler?

Wir …

... lernen von Mitschülerinnen und Mitschülern.

... bekommen Erfahrungen mit.

... sprechen die gleiche Sprache.

... finden Unterstützung.

... fühlen uns vertraut.

Streitschlichter

AG Training sozialer Kompetenzen- Ausbildung zu Streitschlichtern

Das Training sozialer Kompetenzen einschließlich der Ausbildung der Streitschlichter und Mentoren ist Teil der Werteerziehung unserer Schule. 
Dieses Konzept ist deshalb nicht nur eine Sache von Schülern und beteiligten Lehrern, sondern umfasst die ganze Schulgemeinde. Dabei erscheinen uns folgende Ziele wichtig:

    • Förderung der Gemeinschaft und des sozialen Friedens in der Schulgemeinde
    • Persönlichkeitsbildung und Aufbau von Sozialkompetenz
    • Übernahme von sozialer Verantwortung
    • Prävention und Handlungskompetenz

 

Die ersten Streitschlichter wurden bereits im Schuljahr 1999/2000 ausgebildet.
Die Zahl der aktiven Streitschlichter bewegt sich zwischen 14 und 30 pro Schuljahr; die AG „Training sozialer Kompetenzen“ ist wegen der intensiven und komplexen Ausbildung auf 16 - 20 Teilnehmer pro Jahr beschränkt.

 

Was vermittelt die AG “Training sozialer Kompetenzen“?

Schüler und Schülerinnen aus den 8. und 9. Klassen erlernen und trainieren soziale Fähigkeiten und Kompetenzen; sie können dann ihr Wissen entweder als Streitschlichter in der Mittelstufe oder als Mentoren in der Oberstufe an jüngere Schüler weitergeben.

Das Training beinhaltet die Bereiche Wahrnehmung, Kommunikation, Deeskalation und Konfliktlösungsstrategien bzw. Mediation.

Deshalb unterscheidet sich diese AG von dem üblichen Unterricht. So werden z. B. keine Tests oder Klassenarbeiten geschrieben- geschrieben wird überhaupt sehr wenig, dafür gibt es umso mehr Übungen und Spiele. Mit Hilfe dieser Übungen kann man dann z.B. herausfinden, welche Faktoren den Umgang der Menschen miteinander beeinflussen und anderes mehr.

Am Ende des Schuljahres können die Teilnehmer eine praktische Prüfung ablegen. Das Zertifikat, das bei Bestehen der Prüfung erworben wird, berechtigt dazu, als Streitschlichter zu arbeiten. Man kann es aber auch bei Bewerbungen vorlegen- die Arbeitgeben schätzen diesen Nachweis einer sozialen Qualifikation sehr.

 

Wie funktioniert die Streitschlichtung?

Wenn Schülerinnen oder Schüler unserer Schule Konflikte miteinander haben, können die Streitschlichter ihnen Unterstützung bei der Beilegung dieses Konfliktes anbieten. Dabei geht es nicht darum, wer Recht oder Unrecht hat, die Schlichter helfen den streitenden Parteien nur, eine gemeinsame Lösung oder Übereinkunft zu finden.

Damit dies in Ruhe geschehen kann, wurde ein Streitschlichterraum eingerichtet. Das, was in diesem Raum gesprochen und ausgehandelt wird, bleibt Sache der Streitenden und der Schlichter, unterliegt somit der Vertraulichkeit.

Wenn die Konfliktparteien zu einem Ergebnis gekommen sind, schließen sie einen Vertrag miteinander.

In den beiden großen Pausen halten sich die 2-3 Schlichter, die im Einsatz sind, im Streitschlichterzimmer auf und können dort von den Konfliktparteien angesprochen werden.

Den Schlichtern und Streitenden wird genügend Zeit zugestanden, den bestehenden Konflikt zu lösen. Es kann deshalb vorkommen, dass die Schüler nach den Pausen mit Verspätung in den Unterricht kommen. Die Schlichter geben deshalb den Konfliktparteien eine Bestätigung (Formular) für den unterrichtenden Lehrer mit. Für die Schlichter selbst, die aus den Mittel- und Oberstufenstufenklassen (9 und 10, auch 11und 12) kommen, gibt es einen festen Einsatzplan.

 

Wer sind die Ansprechpartner?

Die AG „Training sozialer Kompetenzen“ findet wöchentlich jeweils von 13.35 – 15.05 Uhr statt.

Ansprechpartner sind Sr. Renate Rautenbach und Frau Kirchhoff. Diese leiten die Ausbildungen und begleiten und betreuen auch die ausgebildeten Streitschlichter weiter, indem sie z.B. Supervisionen oder zusätzliche Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten anbieten.

Medienscouts

Wer sind die Medienscouts?

Medienscouts sind Experten für digitale Medien. Sie sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen, Handlungsmöglichkeiten sowie Reflexionsvermögen für eine sichere, kreative, verantwortungsvolle und selbstbestimmte Mediennutzung aufbauen. Derzeit engagieren sich sechs Marienschüler/innen aus der Q1 und EF als Medienscouts. Vier jener Scouts haben im Vorfeld eine einjährige Qualifizierung durchlaufen, um das nötige methodische und inhaltliche Rüstzeug zu erhalten.

 

Welche Aufgaben haben die Medienscouts?

Medienscouts sind Experten auf dem Gebiet der Neuen Medien, aber geben ihr Wissen auch weiter: Medienscouts sollen Informations- und Beratungsangebote für Mitschülerinnen und Mitschüler nach dem Peergroup-Prinzip entwickeln und durchführen. Sie führen beispielsweise Projekttage durch, halten Unterrichtsstunden oder gestalten Elternabende zu Themen. Daneben sollen sie Ansprechpartner für unsere Schüler/innen bei eventuellen Problemen oder Fragen rund um den Gebrauch digitaler Medien sein. Das schülerorientierte Peergroup-Prinzip soll es ermöglichen, dass die Hemmschwelle, bei eventuellen Schwierigkeiten tatsächlich Rat und Hilfe zu suchen, gering ist.

 

Welche Projekte haben die Medienscouts in der Vergangenheit durchgeführt?

Unsere Medienscouts haben u. a. Unterrichtssequenzen zu den Themen Passwortsicherheit und Gefahren von Apps geplant und durchgeführt.

Ansprechpartner: Herr Effenberger, Frau Claas

Mentoren Erprobungsstufe

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ist für alle neuen Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen sehr aufregend. Nach der kleinen überschaubaren Grundschule erwartet sie bei uns eine Schule mit Dutzenden von Räumen, Hunderten von neuen Gesichtern und Gewohnheiten. In dieser Phase ist es hilfreich, wenn sie Ansprechpartner haben, die ihnen bei den kleinen und großen Problemen des Alltags helfen können. Aus diesen Gründen haben die Sextaner der Marienschule mit den Mentorinnen und Mentoren während der Zeit in der Erprobungsstufe besondere Paten an ihrer Seite.

Engagierte Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussjahrgängen der Sekundarstufe I melden sich freiwillig für die verantwortungsvolle Aufgabe, für die sie zunächst in Kooperation mit der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) in einem Mentoren-Coaching angeleitet werden. Neben dem Gespräch über eigene Erfahrungen über ihre eigene Anfangszeit an der Marienschule stehen dann das Ausprobieren und Anleiten von passenden Spielen und Aktionen für Fünftklässler auf dem Programm. Auch Situationen, in denen die Mentoren als Vertrauensperson auftreten müssen, werden in dem Workshop thematisiert.

Richtig los geht es für die Paten dann mit dem Kennenlernen der neuen fünften Klassen, den Eltern und Klassenlehrern beim Sextanerempfang am Ende des alten Schuljahres. Zu Beginn des neuen Schuljahrs stehen die Mentorinnen und Mentoren den Fünftklässlern insbesondere während der ersten Schultage bei Fragen zur Verfügung, wenn es beispielsweise darum geht, die Fachräume zu finden oder in den richtigen Schulbus einzusteigen. Weitere Aktionen während der Erprobungsstufe sind die Begleitung der Klassen beim Aktionsnachmittag Religion (Jgst. 5), beim Lesenachmittag (Jgst. 6), bei den Wandertagen und natürlich auch während der fünftägigen Klassenfahrt im 6. Schuljahr. Darüber hinaus besuchen die Mentoren ihre Schützlinge auch immer wieder während der Klassenlehrerstunden unter der Woche, um gemeinsam mit ihnen Zeit zu verbringen, zu spielen oder kleinere Projekte wie beispielsweise eine Weihnachtsfeier zu organisieren.

 

Ansprechpartner: Herr Marticke

Mentoren Oberstufe

„Peer Mentoring“ in den Oberstufen der Marienschule 

Grundlage des Mentoring-Gedankens ist das Prinzip der persönlichen Unterstützung und Weitergabe von Wissen und Erfahrung. In Anlehnung und Erweiterung des bereits seit mehreren Jahren an der Marienschule etablierten Mentoring-Programms für die Erprobungsstufe startete zu Beginn des Schuljahres 2015/16 das „Peer Mentoring“-Projekt für die Oberstufe.

Ziel dieses Projektes ist es, die Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I bei dem Übergang in die Gymnasiale Oberstufe zu unterstützen und neuen Schülerinnen und Schülern, die in der Oberstufe an die Marienschule kommen, ihre Eingewöhnungsphase an der neuen Schule zu erleichtern. Dabei sind auch die selbstständige Organisation des Schulalltags und die Vernetzung der Schülerinnen und Schüler untereinander von Bedeutung.

Die Schülerinnen und Schüler werden mit dem Eintritt in die Einführungsphase von einem Mentorenteam aus erfahrenen Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (Qualifikationsphase 2) begleitet. Um sich gleich willkommen zu fühlen, erwartet jeden neuen Schüler ein Brief der Mentoren, die darin sich und ihre Arbeit vorstellen. In den ersten Schulwochen organisieren die Mentoren ein Kennenlernprogramm mit Schulführung und Stufentreffen. Im weiteren Schulalltag stehen die Mentoren als direkte Ansprechpartner, zunächst zu festen Zeiten und dann nach Bedarf, zur Verfügung. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler z.B. bei Fragen zum Kurssystem und Entschuldigungsverfahren, informieren über außerunterrichtliche Angebote und Funktionen der Schülervertretung und vermitteln weitere Ansprechpartner. Bei einer Informations-veranstaltung zu den Kurswahlen stellen die Mentoren aus Schülersicht ihre Leistungskurse vor.

Auch die Mentoren und Mentorinnen profitieren von diesem Projekt. Vor Beginn ihrer Tätigkeit werden die Mentorinnen und Mentoren in Zusammenarbeit mit der KSJ (Katholische studierende Jugend) bei einem Mentoren-Coaching geschult und auf ihre Rolle als Mentor vorbereitet. Mit ihrer Tätigkeit als Mentoren übernehmen die Schülerinnen und Schüler eine neue Funktion und Verantwortung: Sie sind Ansprechpartner in der Schule und gestalten ihr eigenes Projekt mit, was die Persönlichkeitsentwicklung fördert. Die regelmäßigen angeleiteten Mentorentreffen sorgen für einen internen Zusammenhalt und Austausch sowie die ständige Weiterentwicklung als Mentorin und Mentor. Am Ende der Mentorentätigkeit erhalten die Oberstufenschüler Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt.

 

Ansprechpartnerin: Frau Hild

Multis in der Suchtprävention

Die Multiplikatoren im Bereich Suchtprävention sind seit November 2016 bereits in der vierten Generation an unserer Schule tätig. Dabei spielt das eigenverantwortliche Handeln von Schülerinnen und Schülern eine wichtige Rolle. Die Tätigkeit der Multiplikatoren basiert auf der Idee der Peergroup. 

Die besondere Qualität der Peers liegt u.a. darin, dass sie über den Gebrauch eines sehr ähnlichen Sprachschatzes und vertrauter jugendlicher Ausdrucksweise, in Kenntnis dessen, was „in“ ist, mit einem hohen Maß an Glaubwürdigkeit stärkeren Einfluss auf die MitschülerInnen nehmen und Gehör finden.

Aufgrund ihres Alters können sie eine ideale Balance herstellen zwischen der Nähe der Lebenswelt der Zielgruppen, und der notwendigen Distanz durch bereits bewältigte Entwicklungsaufgaben und eines größeren Erfahrungsschatzes.

Sie tragen zur Identitätsfindung in erhöhtem Maße bei, da sie selbst authentische Identifikationsmöglichkeiten in Form selbst gewählter Lebensstile bieten.

Die Ausbildung der SuS erfolgt in einem externen Seminar durch Herrn Burkhard Pukrop (Kreispolizeibehörde Soest / Kriminalprävention) und Frau Christina Wulf (Jugend- und Familienbüro, Lippstadt).

Die Multiplikatorenausbildung ist ein wichtiger Baustein zum Erwerb sozialer Kompetenzen.

In folgenden Bereichen des Schulalltags sind die Multiplikatoren fest eingebunden:

- Selbstständig geplante und durchgeführte  Einheiten zum Bereich Primärprävention im Rahmen der individuellen Förderung in der Jahrgangsstufe 6.

- Nikotinprävention (auch E-Zigaretten, Shishas) in Anbindung an den Fachunterricht Biologie in der Jahrgangsstufe 6.

- Alkoholprävention in der Jahrgangsstufe 8 als Anbindung an den Fachunterricht Religion/Biologie.

- Teilnahme an Elternabenden

- Aktives Mitwirken an der jährlich stattfindenden Veranstaltung des Kreises Soest: Sucht hat eine Geschichte.

Einmalige Veranstaltungen finden im Rahmen von Schulfesten oder Projekttagen statt.

Fort- und Weiterbildung sind u. a. an eine AG im Bereich individuelle Förderung geknüpft, sowie an gelegentliche Nachschulungen durch externe Experten.

Ansprechpartner: Herr Saveski

 

 

Suchtprävention und Schule


Suchtproblemen muss man früh genug entgegenwirken.

Was sind die aktuellen Erscheinungsformen und Ursachen?

Wo liegen Einflussmöglichkeiten?

Welche Präventionsmaßnahmen gibt es?

 

Leitgedanken

Eine Persönlichkeit ist in ihrem gesamten Lebenszusammenhang zu sehen.

 

Suchtprävention muss daher als übergeordnetes Ziel:

Förderung und Stärkung der Persönlichkeit verfolgen

Schule als wichtiger Lebensraum kann ein Ort sein, diese Aufgaben zu bewältigen.

 

In der praktischen Umsetzung gliedert sich Prävention in zwei Schwerpunkte:

1. Primärprävention

Primärprävention beschäftigt sich allgemein mit der Vermittlung von Lebens-kompetenz.

Wie findet ein solches Ziel Umsetzung?

In Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und außerschulischen Experten erlernen Schülergruppen in Schülerseminaren Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in Gefahrensituationen innere Stabilität verleihen. Hierbei geht es nicht um Abschreckung oder Anhäufung von Wissen, sondern um die Entwicklung von Handlungskompetenz. Basis dafür ist die Entwicklung von Individualität einerseits und Gruppenfähigkeit andererseits. In der Balance zwischen beiden kann Beziehungsfähigkeit wachsen.

 Als Fortführung und Ausblick ist eine begleitende oder nachfolgende Information, Beratung oder Unterstützung nötig. Diesen Schwerpunkt umfasst der Bereich:

2. Sekundärprävention

Er könnte folgende Inhalte thematisieren:

  • Projekttage zum Thema Sucht
  • Beratung betroffener Personen
  • Vermittlung an entsprechende außerschulische Stellen.

 

Die Grenzen der Schule beachten

„Schule ist weder eine therapeutische Einrichtung noch eine Institution der Strafverfolgung; sie ist auch kein Familienersatz oder gesamtgesellschaftlicher Reparaturbetrieb. Das markiert zum einen die Grenzen schulischer Handlungsmöglichkeiten und verweist zum anderen auf die Notwendigkeit der Kooperation mit Eltern, außerschulischen Diensten und Experten, vor allem mit der Jugendhilfe, dem Gesundheitsbereich, der Suchtberatung und der Polizei.“ aus: Pädagogik 2/2005, 57. Jahrgang, S.33

Dieses Konzept bedarf der ständigen Überarbeitung und Erweiterung. 

Die Durchführung der Schülerseminare erfolgte durch die Mitarbeiter der Soester Arbeitsgruppe PIT (Prävention im Team) .  

Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

Schulsanitätsdienst

Unfälle geschehen überall, auch in der Schule. Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Deshalb ist für uns an der Marienschule der Schulsanitätsdienst (SSD) so wichtig. Der SSD befähigt Schülerinnen und Schüler, Erste Hilfe zu leisten, und fördert damit ihr Selbstbewusstsein und ihr soziales Verantwortungsgefühl. Er ermöglicht uns die kompetente und schnelle Hilfeleistung in Notfällen und bietet die Möglichkeit für ein spannendes schulisches Angebot.

Unser SSD besteht seit dem Schuljahr 2010/2011. Er wurde in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz aufgebaut. Seit Juli 2010 kooperieren wir mit dem Kreisverband Hellweg des Deutschen Roten Kreuzes.

 

Folgende Zielsetzungen sind für uns mit dem Schulsanitätsdienst verbunden:

  • Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler stärken (z. B. Organisation von Arbeitsabläufen)
  • Soziale Kompetenzen stärken: Im Team arbeiten, Verantwortung in Notfallsituationen übernehmen, sich für Mitschüler engagieren, sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen
  • Umsetzung christlicher Werte: aktive Nächstenliebe
  • Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe
  • Motivation zur Ergreifung eines Berufes im medizinischen Bereich

 

Aufgaben des Schulsanitätsdienstes

  • Versorgung und Betreuung von verunglückten Schülerinnen und Schülern mit Erste Hilfe-Maßnahmen,
  • Koordination von verwaltungstechnischen Dingen in Absprache mit dem Sekretariat der Schule,
  • Begleitung von Schülerinnen und Schülern ins Krankenhaus,
  • Dokumentation der Einsätze,
  • Wartung und Kontrolle der Erste Hilfe-Einrichtung in der Schule
  • Unterstützung der Durchführung der Brandschutzübungen an der Schule seit Juni 2011
  • Unterstützung der jährlichen Blutspendeaktionen an der Marienschule seit März 2011: Betreuung von Blutspendern
  • Präsentation des Schulsanitätsdienstes bei den Tagen der offenen Marienschule
  • regelmäßige Unterstützung schulischer Großveranstaltungen (z. B. Bundesjugendspiele)
  • regelmäßige Teilnahme an den Schulsanitätstagen des Kreisverbandes Hellweg des Deutschen Roten Kreuzes (Workshops und Wettbewerbe)
  • Ausrichtung des Schulsanitätstages des Kreisverbandes Hellweg des Deutschen Roten Kreuzes (Workshops und Wettbewerben) im Jahr 2014
  • jährliche Exkursionen zu Einrichtungen im medizinischen Bereich (Besichtigung des Dreifaltigkeitshospitals Lippstadt, Besuch der Feuerwache Geseke)
  • jährliche Fortbildungen durch externe Referenten, insbesondere durch einen ehemaligen Marienschüler
  • besondere Würdigung von Abiturienten, die sich im Schulsanitätsdienst engagiert haben, mit einem Zertifikat

 

Organisation

Aktuell engagieren sich ca. 40 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 bis Q2 im SSD. Sie übernehmen Dienste im Sani-Raum in jeder Pause und die Rufbereitschaft auch während der Unterrichtszeit und stehen damit dem gesundheitlichen Wohl ihrer Mitschüler zur Verfügung.

Drei SSD-Sprecher koordinieren die Dienstpläne und bilden die Verknüpfung zwischen Schulsanitätern und SSD-Kooperationslehrern.

Alle Schulsanitäter wurden zu Beginn ihrer Tätigkeit im Rahmen eines Erste Hilfe Kurses geschult - regelmäßig finden Übungen und Weiterbildungen statt.

Der SSD trifft sich in der Regel monatlich. Dabei steht Folgendes auf dem Programm: Besprechung von Einsätzen, aktuellen organisatorischen Fragen, Training von Erste Hilfe-Maßnahmen, Weiterbildung der Schülerinnen und Schüler über die grundlegenden Maßnahmen hinaus. Beispielthemen waren: Erste Hilfe bei Nasenbluten, bei Asthma, Anlegen von Wundverbänden, Umgang mit einer Trage, Blutdruckmessen, Ablauf einer Ersten Hilfe an der Marienschule, teambildende Maßnahmen.

 

Ansprechpartner sind Herr Fara, Herr Marticke

AG Schülerbibliothek

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“ (Walt Disney)

Wir freuen uns, dass ihr den Weg auf unsere Seite gefunden habt und heißen euch willkommen! Unsere Schulbibliothek ist mit über 15 000 Büchern ausgestattet, zu denen nicht nur Klassiker zählen wie „Herr der Ringe“, „Hanni und Nanni“ oder „Harry Potter“, sondern auch aktuelle Kinder- und Jugendbücher und Reihen wie „Warrior Cats“, „Die Bestimmung“ und „Gregs Tagebuch“. Daneben haben wir auch Sachbücher zu unterschiedlichen Fachgebieten wie Naturwissenschaft oder Geschichte. Falls euch dennoch ein Buch fehlen sollte, könnt ihr es für unsere Wunschbox aufschreiben und einwerfen.

Lesen ist uns eine Herzensangelegenheit, denn neben den offensichtlichen Vorteilen, wie dem Abschalten vom Alltag, Eintauchen in ganz neue, fremde Welten, die sich bisher nie zuvor jemand vorzustellen gewagt hat, kann man auch Erfahrungen sammeln, die man mit den Helden seiner Geschichten miterlebt, in deren Gedanken und Gefühle eintauchen, sich mit ihren Problemen identifizieren oder sie ablehnen, wodurch es zu eigenen Gefühlen, Urteilen und Wertbildungen in dir als Leser kommt. Denn „von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste“ (Heinrich Heine).

Neben dem Lesen aus Spaß seid ihr in der Schule oft auch „verpflichtet“ im Rahmen des Sprachenunterrichts (Deutsch, Englisch, Spanisch, …) Bücher zu lesen, die ihr nicht unbedingt freiwillig in die Hand nehmen würdet, die euch aber in der Auseinandersetzung im Unterricht zeigen können, dass auch sie Spaß machen können und interessant sind und weiteres Interesse in euch wecken, über den Tellerrand hinaus auch mal andere Bücher zu lesen. Denn Lesen ist in unserer Gesellschaft gar nicht mehr wegzudenken: von der Postkarte des besten Freundes aus dem Urlaub, der Einkaufsliste von Mama, den hunderten Nachrichten in Chats wie WhatsApp oder social media wie Instagram, zeigt sich, dass die Fähigkeit zu verstehen, was uns mitgeteilt werden soll, oft auch zwischen den Zeilen liegt, sich kritisch damit auseinanderzusetzen und auch Missverständnisse zu identifizieren wichtige Kompetenzen in unserer Gesellschaft sind. Leseförderung ist uns als Schule deshalb sehr wichtig, nicht umsonst legen wir in unserem Leitbild einen Schwerpunkt auf die Entfaltung der Persönlichkeit, die nicht nur durch konzentriertes Arbeiten, sondern auch bewusste Zeiten der Muße erreicht werden kann. Denn wie Einstein bereits sagte: „Phantasie ist mächtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

Damit du dich in unserer Bibliothek aufgehoben fühlen kannst, helfen dir die Mitschüler aus der Oberstufe gerne täglich in den beiden großen Pausen weiter. Sie erstellen einen Bibliotheksausweis, helfen dir bei der Suche nach dem gewünschten Buch, zeigen dir, wo es steht, leihen es dir aus und erinnern dich an die Rückgabefrist und sie beraten dich, wenn du Hilfe brauchst. Du kannst auch gerne erst einmal in der Pause stöbern und lesen, bis du gefunden hast, was du suchst. Damit die Aussage von Christian Morgenstern auch auf dich zutreffen wird: „Über jedem guten Buch muss das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden.“

Falls Sie als Eltern Interesse daran haben, unser Lesevergnügen mit aktuellen Kinder-, Jugend- oder Sachbüchern zu fördern, sprechen Sie uns gerne an!

Wir freuen uns auf dein Kommen!

Eure Bibliothek-AG unter Leitung von Frau Kroliczek

Jugend gegen AIDS

Pünktlich zum Weltaidstag am 1. Dezember 2019 sind wir Partnerschule von „Jugend gegen Aids“.

„Im Juli 2019 wurden wir durch den Verein Jugend gegen AIDS in Essen ausgebildet. Wir wollen für Aufklärung auf Augenhöhe sorgen und ein möglichst lockeres und offenes Gesprächsklima schaffen“, erklärt die 15-jährige Amelie. Wie ein Workshop abläuft, stellt Antonia so dar: „Insgesamt dauert das Projekt drei Stunden und findet ohne Lehrperson statt, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen, die sie sich vor einem Lehrer nicht trauen würden.“

Das Ziel von Jugend gegen AIDS ist es, für sexuelle Aufklärung zu sorgen, um präventive Zwecke im Bereich der sexuellen Gesundheit zu erfüllen und für ein offenes Miteinander zu sorgen. Der Verein arbeitet mit vielen Fachärzten zusammen, um ein möglichst breites Spektrum in diesem Themenbereich abzudecken, so die Organisation. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit.

Damit das Wissen immer auf dem neusten Stand bleibt gibt es e-Learning. Leonie und Luisa haben auch schon an einer Schulung in Berlin teilgenommen.

Für die Schule und die Schülerinnen ist es eine Win-Win-Situation: Die Schule verfügt nun über eigene Möglichkeiten im Bereich der Aidsaufklärung und Schülerinnen und Schüler erhalten eine weitere Möglichkeit, im Peer-to-Peer-Group Prinzip soziale Kompetenzen zu erwerben.

Hiermit zeigt die Schule ihr Engagement für Aufklärung und sexuelle Gesundheit, gegen Stigmatisierung und Diskriminierung und für ein offenes Miteinander. Das ist die Chance ein Zeichen zu setzen und ein Schulklima zu schaffen, in dem sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen und sich gerne weiterbilden.

Zwei Workshops haben bereits stattgefunden und einige Schülerinnen und Schüler haben schon nachgefragt, wann die nächste Ausbildung möglich sei. Die fünf Schülerinnen aus der EF können durchaus Verstärkung gebrauchen, weil ja alles neben dem normalen Unterricht ablaufen muss.

 

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