Religiöses Schulleben

Grundlage der Erziehung und Bildung der Marienschule ist das christliche Menschenbild und damit die Orientierung an christlichen Werthaltungen. Die Schule versteht sich als katholische Privatschule in der Tradition der Schwestern der Christlichen Liebe.

Im Forum der Marienschule zeigt das Fensterbild den brennenden Dornbusch, der auch im Logo der Schule wiederzufinden ist.

In der Marienschule wird besonderer Wert auf verschiedene religiöse Angebote gelegt. Sie wenden sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Eltern und Lehrer.

 

Schulgottesdienste:

Schulgottesdienste finden im Forum der Marienschule wöchentlich nach Jahrgangsstufen getrennt statt. Sie werden von den Schülerinnen und Schülern unter Anleitung der Religionslehrerinnen und Religionslehrern vorbereitet. Pater Radina zelebriert die Eucharistiefeiern. Die Wort-Gottes-Feiern werden von unserer Schulseelsorgerin Frau Sulk-Clasen geleitet.

Darüber hinaus finden zu Weihnachten und zum Schuljahresende Gottesdienste für die ganze Schulgemeinde statt. Fester Bestandteil unserer Abiturfeierlichkeiten ist der Abiturentlassgottesdienst, den wir in St. Elisabeth, Lippstadt oder St. Nicolai, Lippstadt als Hl. Messe feiern.
Im ökumenischen Miteinander werden ebenfalls evangelische Gottesdienste, ökumenische Feiern und besonders der Reformationsgottesdienst an der Schule ermöglicht.

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Frühschichten:

In der Advents- und Fastenzeit finden vor dem Unterricht (6.30 Uhr) im Forum Frühschichten statt. Sie schließen mit einem gemeinsamen Frühstück der Teilnehmer vor Schulbeginn.

 

Aktionsnachmittag Religion für die Klassen 5:

Einmal pro Schuljahr – in der Regel in der Fasten- oder Osterzeit –findet für alle Schülerinnen und Schüler sowie für deren Eltern und Geschwister in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr eine Aktionsnachmittag statt. Zielsetzung ist es, Religion erleben zu lassen, und dies über unterschiedliche Zugangsweisen, die sowohl die kognitiven und sozialen wie auch die kreativen, emotionalen und motorischen Fähigkeiten ansprechen wollen. Religion gehört zu unserem ganzen Leben und ist eine spannende Angelegenheit.

 

Wallfahrt und Events:

In regelmäßigen Abständen finden Wallfahrten statt. Diese haben unterschiedliche Ziele und Größenordnungen. Sie stehen unter dem Leitgedanken "Auf den Spuren Pauline von Mallinckrodts..." So waren wir in den vergangenen Jahren zum Beispiel im Paderborner Land, in Minden oder Aachen unterwegs.
Im September 2011 machte sich die gesamte Schulgemeinde in Form eines Großevent zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus nach Paderborn auf, um dort das caritative und spirituelle Angebot der Bischofsstadt zu erkunden.
Andere ein- oder mehrtägige Unternehmungen sind denkbar.

 

Besinnungstage Jahrgangsstufe 8:

Im April/Mai fahren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 zu Besinnungstagen nach Hardehausen. Zusammen mit dem Team des Jugendhauses wurde ein Konzept erarbeitet, das speziell die Bedürfnisse dieser Altergruppe im Blick hat. Ziel ist es besonders die Klassengemeinschaft und den einzelnen Schüler in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Die Gemeinschaftserfahrungen werden bewusst gedeutet als Bestandteil christlichen Lebens und Handelns. Infolgedessen gehören neben der Reflexion des eigenen Verhaltens auch gerade spirituell-meditative Erfahrungen zu diesen Tagen.

 

Besinnungstage in der Qualifikationsphase 2:

Im Januar/Februar eines jeden Jahres werden die Schülerinnen und Schüler der Q 2 eingeladen, an Tagen religiöser Orientierung teilzunehmen.
Ziel dieser einwöchigen Veranstaltung ist es, die Möglichkeiten zur persönlichen Orientierung in einem wichtigen Lebensabschnitt zu erhalten.
Dazu dienen die verschiedenen Methoden wie Meditation, Eutonie, Körperübungen, kreatives Gestalten, Gesprächskreise, Zeiten persönlicher Stille und Besinnung und liturgische Elemente.
Traditionsgemäß fahren unsere Schülerinnen und Schüler in das St. Bonifatius Haus in Elkeringhausen bei Winterberg und ein an anderes Haus.
Die Schülerinnen und Schüler betonen immer wieder, wie wichtig ihnen gerade dieses Angebot ist und wie sehr sie es für sich persönlich als Gewinn erleben.

 

Zusätzliche Angebote und Aktionen der Schule sind:

  • das Philippinenprojekt
  • das Compassionprojekt
  • die Fahrt der Klassen 5 ins Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe in Paderborn
  • individuelle Gesprächsmöglichkeiten mit dem Schulseelsorger oder anderen Religionslehrern
  • Aktionen im Rahmen des Religionsunterrichts z. B. Besuch der Kreuzesausstellung in Liesborn, Kontaktnahme zu geistlichen Gemeinschaften, Besuch von Gotteshäusern anderer Religionen.

 

Mitwirkung der Eltern:

An der Marienschule gibt es die Möglichkeit, im Rahmen des Schulpastoraleteams gemeinsam mit Lehrern und Schülerinnen und Schülern aktiv am religiösen Schulprogramm mitzugestalten. Diese Gruppe tagt in regelmäßigen Abständen. Interessenten können sich jederzeit im Sekreteriat der Schule melden.

 

Ansprechpartner für alle Belange des religiösen Schullebens sind Herr Lange und Frau Sulk-Clasen.

 

 

Süßes Gedenken an Pauline von Mallinckrodt

 

paulinerAls Zeichen des Festtages der Seligen Pauline von Mallinckrodt, Ordensgründerin der Schwestern der Christlichen Liebe, wurde in Gedenken an ihren Geburtstag am 30.April 1817 an alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums von der Stiftung Pauline von Mallinckrodt Gebäck verteilt.

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Auf den Spuren Pauline von Mallinckrodts - Klassen 5 in Paderborn

Mutterhaus

Auch dieses Jahr reisten unsere Klassen 5 ins Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe in Paderborn, um sich auf die Spuren Pauline von Mallinckrodts zu begeben. Höhepunkt war neben dem Kennenlernen (oder im Fall von Schwester Theresia dem Wiedersehen) der Schwestern die Rallye durch das kleine Museum mit den damaligen Wohnräumen Paulines, die Kapelle, den riesigen Garten und die Grabstätte der Ordensgründerin.

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Aktionstag Religion

FotoAktionstag6Fantasiereisen, Bewegungsspiele, ein Labyrinth, Bastelaktionen, Massagen zu zweit usw. – das Angebot am diesjährigen Aktionstag Religion war wieder einmal riesig, sodass für jeden Geschmack das Richtige dabei war. Der Erlebnisnachmittag ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Schulprogramms. Dieses Jahr kamen am Freitagnachmittag 120 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 mit ihren Eltern und Geschwistern in die Marienschule, um Religion mal anders, nämlich mit allen Sinnen, zu erleben.

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Orientierungstage der Q2 Elkeringhausen 2018

Elkeringhausen 2018Jedes Jahr im Januar machen sich Schülerinnen und Schüler unserer Q2 für eine Woche der Unterbrechung zu Orientierungstagen gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg. Eine Schülerin berichtet von ihren Erfahrungen:

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Herzliche Einladung zur Frühschicht am Aschermittwoch

csm Aschermittwoch 8c6019829.jpgAm Aschermittwoch, 14.02.2018 findet unsere nächste Frühschicht statt, zu der wir herzlich einladen.

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Sternsingeraktion 2018

IMG 0956Auch wenn es nur „zwei Könige“ waren, der Brauch des „Sternsingens“ bescherte auch in diesem Jahr unmittelbar nach den Weihnachtsferien den einzelnen Klassen und Lerngruppen den Besuch von zwei Sternsingern, die im Gedicht allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern die weihnachtlichen Grüße zum neuen Jahr überbrachten.

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Unsere neue Schulseelsorgerin stellt sich vor...

Beate Sulk-Clasen

Mein Name ist Beate Sulk-Clasen und ich bin ab dem Schuljahr 2017/18 neu als Schulseelsorgerin am Gymnasium der Marienschule.

Das Erzbistum Paderborn hat diese Stelle im Hinblick auf den neu entstehenden „Pastoralen Raum“ Lippstadt geschaffen, um den Bereich der Schulpastoral an der Marienschule und ihre „Leuchtturmfunktion“ als katholische Schule zu stärken.

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Unterkategorien

  • Schulgottesdienst Konzept

     

    Schulgottesdienste an der Marienschule Lippstadt – Gymnasien

     

    „Ich bin da“ (Ex 3, 14)

     

    Zum Selbstverständnis unserer katholischen Gymnasien in Ordenstradition der Schwestern der Christlichen Liebe gehören regelmäßige wöchentliche Schulgottesdienste sowie solche zu besonderen Anlässen. Die Marienschule ist mehr als nur Unterricht. Sie lebt auch davon, wie der Schuljahresbeginn gestaltet und ob Advent gefeiert wird oder wie man mit Krisen und Herausforderungen in der Schulgemeinschaft umgeht.

    Die Schulgottesdienste unterbrechen den Lehr- und Lernalltag, verbinden die Schulgemeinschaft von Schülern, Eltern und Lehrern mit Gott und sind geeignet, bei der Bewältigung persönlicher und schulischer Ereignisse durch Klage und Bitte, Lob und Dank zu helfen. Sie helfen mit zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler angesichts der Gefahr einer isolierten Konzentration auf Wissensvermittlung und Leistungsorientierung. Dieses geschieht durch die Zuwendung zum Einzelnen und die gestaltete Aufmerksamkeit für die Fragen seines Lebenshorizontes. Schulgottesdienste als Heilige Messen und Wortgottesdienste sind keine „Events“ oder „Showveranstaltungen“, sondern Gottesdienste, in denen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer Lebens- und Glaubenshilfe erfahren.

    Schülerinnen und Schüler sind bei der Vorbereitung und Durchführung zu beteiligen, können ihre Fragen stellen, ihre Antworten wagen, ihre Meinung einbringen. Im Zuge gottesdienstlicher Kommunikation eröffnen Schulgottesdienste den Raum für die Begegnung mit Gott, dem Liebhaber des Lebens, und sind damit der Ort, an dem authentisch, lebensnah und direkt Begegnung mit dem Gott ermöglicht wird, der sich Mose im brennenden Dornbusch offenbart hat und dessen Name „Ich bin da“ (Ex 3,14) ist.

    Daraus leitet sich unser Anspruch ab:

    1. Der Schulgottesdienst unterbricht den Ablauf des normalen Schulalltags durch eine Feier, in der durch Rituale und spontane Gestaltungselemente die Nähe und Begegnung mit dem Gott gesucht wird, dessen Name „Ich bin da“ ist.

    2. Der Schulgottesdienst gibt Einzelnen und der versammelten Gemeinschaft Zeit zur Ruhe und Konzentration und ist somit geeignet, zu sich selber finden zu können. Dieses geschieht im Kontext der Orientierungssuche Jugendlicher und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und medialen Überschwemmung eigener innerer Bilder und Gefühle.

    3. Im Schulgottesdienst erfahren sich die feiernden Menschen als Gemeinschaft von Glaubenden und Suchenden, die sich von Musik, Liedern, Worten, Szenen berühren lassen, und als solche, die im Gebet oder der Stille Gott sagen, was ihre Sache ist, hören, was seine Sache ist.

    4. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Schulleitung gestalten den organisatorischen und pädagogischen Rahmen so, dass in den Schulgottesdiensten die Begegnung mit dem, der schon da ist, ermöglicht wird.

    Damit dieser Anspruch gelingt, setzen wir als Marienschule pädagogische und organisatorische Rahmenbedingungen:

    Erwartungen an die mitfeiernden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer:

    • Unsere Schulsachen verbleiben selbstverständlich im Klassenraum, dazu zählen Jacken, elektronische Geräte, Lebensmittel.

    • Wir gehen gemeinsam als Klassen- bzw. Kursgemeinschaft in den Gottesdienst und sitzen im Forum ruhig und aufmerksam zusammen.

    • Gottesdienst ist gemeinschaftliches Tun und erfordert unsere Teilnahme, die sich in Gebet und Lied äußern kann. Wir achten gemeinsam darauf, dass dies gelingt!

    • Wir erwarten von nichtchristlichen Schülerinnen und Schülern eine respektvolle Haltung gegenüber dem Gottesdienst.

    • Wir warten, bis der Zelebrant den Gottesdienstraum verlassen hat und begeben uns dann zügig in unsere Klassen- oder Kursräume.

    • Wir informieren uns im Vorfeld über den entsprechenden Termin des Gottesdienstes, der zudem am digitalen Brett im Foyer bekannt gegeben wird.

    • Wir akzeptieren eine eventuelle Verzögerung des Unterrichtsbeginns der 2. Stunde, die aufgrund des Gottesdienstes eintreten kann. In der 2. Stunde wird in der betreffenden Stufe keine Klassenarbeit geschrieben.

    Erwartungen an den Religionsunterricht und Gottesdienstvorbereitung:

    • Wir zeigen allen Schülerinnen und Schülern im 5. Schuljahr im Rahmen einer Unterrichtseinheit den Aufbau, Inhalt und Wert der Heiligen Messe.

    • Auch den evangelischen Schülerinnen und Schülern wird im Religionsunterricht ein Orientierungsrahmen zum Ablauf der Heiligen Messe vorgestellt.

    • Wir wiederholen den Ablauf der Heiligen Messe sowie der Antwortrufe zeitnah vor den Gottesdiensten, um die Bedeutsamkeit der einzelnen Teile ins Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler zu rufen.

    • Wir entfalten in regelmäßigen Abständen im Gottesdienst liturgische Elemente der katholischen Messfeier.

    • Wir planen den Gottesdienst so, dass er pünktlich beginnt und endet.

     

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