Berufsorientierung finden

Berufsorientierung

Berufsorientierung finden

Studien- und Berufswahlorientierung sind für uns in unserem Schulprogramm bereits seit vielen Jahren von besonderer Bedeutung. Gerade als Gymnasium sehen wir uns in der Verantwortung, Schülerinnen und Schüler auch für ihren beruflichen Weg bestmöglich zu unterstützen - und dies in einem nachhaltigen und durchgängigen Konzept unter der Leitidee "Entdecke deine Zukunft", das bereits in der Sekundarstufe I feste Elemente der Studien- und Berufswahlorientierung in den Schulalltag integriert und darauf aufbauend in der Sekundarstufe II insbesondere auch die Studienorientierung in den Blick nimmt.

Für unserer Konzept im Bereich der Studien- und Berufswahlorientierung sind wir als einziges Lippstädter Gymnasium seit 2014 zertifiziert mit dem BerufswahlSIEGEL NRW. Die Rezertifizierung haben wir erfolgreich bestanden und dürfen das Gütesiegel nun für die Jahre 2017-2020 tragen. Für unsere Konzepte im Bereich der Schule-Wirtschaft-Kooperation sind wir im Jahr 2017 in Berlin bundesweit ausgezeichnet und als eine von 28 Schulen in Deutschland zur SIEGEL-Botschafterschule 2017 ernannt worden.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 nehmen wir teil an der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" und haben die Elemente des Programms in unser Konzept integriert.

Unser Berufsorientierungsbüro (BOB) ist Anlaufstelle in allen Belangen der Studien- und Berufswahlorientierung.

Unser StuBO-Team Frau Suermann, Frau Wigge, Frau Schulenberg und Herr Pellicciotta steht unseren Schülerinnen und Schülern zur Seite. Gemeinsam organisieren und koordinieren sie unsere Angebote und sind auch Ansprechpartner für unsere außerschulischen Kooperationspartner im Rahmen der Studien- und Berufswahlorientierung.

Des Weiteren steht Herr Claus Schimmel von der Agentur für Arbeit in Lippstadt für Beratungsfragen zur Verfügung. Herr Schimmel ist Berufsberater speziell für akademische Laufbahnen.

Tage der Berufsorientierung

Tage der Berufsorientierung

Ein wichtiges Element unserer Studien- und Berufswahlorientierung für die gymnasiale Oberstufe sind unsere Tage der Berufsfindung, die im jährlichen Wechsel stattfinden, sodass jeder Schüler im Laufe seiner Schullaufbahn in der Oberstufe an allen drei Tagen teilnehmen kann.

Tag der Berufsfindung

An diesem Tag wird die Marienschule zum Ort einer Berufsmesse. Referentinnen und Referenten aus allen Bereichen, aus Wirtschaft, Industrie, aus Universitäten, Hochschulen, aus Handwerk, Forschung, Lehre, aus Nah und Fern stehen unseren Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu ihren Berufen und Berufsfledern. Dabei kommen wir den Wünschen unserer Schülerinnen und Schüler nach und laden entsprechend ein.  So kann jeder Schüler / jede Schülerin an vier verschiedenen Veranstaltungen in kleinen Gruppen teilnhemen. Das Angebot wird abgerundet durch Beratungsgespräche durch die Agentur für Arbeit.

Tag der Berufe Ehemaliger

Die Referentinnen und Referenten, die wir an diesem Tag in unserer Schule begrüßen dürfen, waren unsere SchülerInnen. Über unsere Homepage und schulinterne E-Mailverteiler erreichen wir eine große Zahl Ehemaliger. So ist es uns möglich, stets ein großes und interessantes Angebot zusammenzustellen. Mindestens eine Woche vor dem Tag werden die Lebensläufe der Ehemaligen in der Eingangshalle ausgehängt und unsere jetzigen Schüler können „ihre Referenten“ auswählen.

Tag der Elternberufe

Unsrer Eltern geben ihren reichen Schatz an Erfahrungen an unsere Schülerinnen und Schüler weiter. Über Schul- und Klassenpflegschaften sowie Elternbriefe erreichen wir die Eltern.

Vielleicht haben Sie als zukünftige Marienschuleltern schon an dieser Stelle Interesse, Teil der Berufsfindung zu werden. Dann können Sie sich gerne jederzeit per E-Mail an unsere StuBos unter stubos@marienschue-lippstadt.de wenden.

Betriebspraktikum

An unserer Schule findet als wichtiges Element der Studien- und Berufswahlorientierung für alle Schülerinnen und Schüler der Jgst. EF des Gymnasiums und alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 des Aufbaugymnasiums verpflichtend ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt.

Ziel des Praktikums ist es, den Schülern Einblicke in die moderne Arbeitswelt und Erfahrungen mit der sozialen und betrieblichen Wirklichkeit zu ermöglichen. Damit verbunden ist auch der Wunsch, dass die Schüler ihre spätere Berufswahl bewusster treffen können.

Die langfristige Vorbereitung des Praktikums umfasst folgende Punkte:

  • Ende Klasse 8: Übung im Deutschunterricht: Wie schreibt man einen Lebenslauf oder ein Bewerbungsschreiben?
  • Im 2. Halbjahr Klasse 9 (Gy) bzw. 2. Halbjahr der Klasse 8 (AGy): Informationsabend für Eltern und Schüler mit Vortrag über die Rahmenbedingungen sowie die vielfältigen rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen des Praktikums. Start der Praktikumsplatzsuche durch die Schüler.
  • Ende Klasse 9: Einen ganzen Vormittag lang 'Bewerbungstraining', Vorstellungen und Bewerbungsgespräche simulieren.
  • Besuch des BIZ: Die Schüler können mit Hilfe der Fachleute vom Soester Berufsinformationszentrum das Berufsspektrum kennen lernen und nähere Informationen über bestimmte Berufe gewinnen. Dies kann auch nützlich für die Entscheidung über einen Praktikumsplatz sein.
  • In der Jgst. EF.1 (Gy) bzw. in der Klasse 9,  unmittelbar vor dem Praktikum: eintägige Informationsveranstaltung in der Schule. Je zwei Lehrer erarbeiten mit einer Gruppe von Schülern, die Praktika in ähnlichen Berufsfeldern absolvieren wollen, Informationen über die Situation der Arbeitswelt, z. B. über Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz. Die Dokumentation des Praktikums in einer Berichtsmappe wird vorbesprochen. Es gibt aber auch - dies ist uns besonders wichtig - Gespräche, um die Schüler möglichst ohne Ängste und Unsicherheiten in die 14 Tage zu schicken.
  • In der zweiten Januarhälfte (EF Gy) bzw. Ende des 2. Halbjahres der 9 (AGy): 14 Tage Praktikum, dabei wird jeder Schüler von einem Lehrer betreut, der ihn auch am Praktikumsplatz besucht und seine Berichtsmappe begutachtet
  • Mit der Abgabe und Bewertung des Praktikumsberichts ist dann das Projekt Praktikum abgeschlossen.

 

Ansprechpartner: Frau Authmann, Frau Dr. Goergen

Berufswahl-SIEGEL

Berufswahlsiegel

Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2014 sind wir im Sommer 2017 auch für die kommenden drei Jahre ausgezeichnet mit dem Berufswahl-SIEGEL, die einzigen bundesweit anerkannten Siegel für Studien- und Berufswahlorientierung in Schulen. Gleichzeitig wurden wir auf der bundesweiten Netzwerktagung zur SIEGEL-Botschafterschule 2017 ernannt.

Der Flyer des Netzwerks Berufswahl-SIEGEL stellt das Konzept folgendermaßen vor:

"SIEGEL-Schulen zeichnet aus:

KONZEPT: Die Berufs- und Studienorientierung ist an den SIEGEL-Schulen ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts der Schule, ihres Programms und ihres Profils. Sie wird von allen mitgetragen und gelebt.

THEORIE: An SIEGEL-Schulen gehört die Berufs- und Studienorientierung selbstverständlich zum Unterricht. Dabei werden den jungen Menschen fundierte Kenntnisse über Wirtschaft, Arbeit und Beruf vermittelt.

PRAXIS: Die Schülerinnen und Schüler an SIEGEL-Schulen haben betriebliche Abläufe und verschiedene Berufsbilder schon lange vor dem Start in Ausbildung und Beruf erlebt - durch Praktika, Betriebserkundungen und Schülerprojekte.

KOOPERATION: SIEGEL-Schulen verfügen über ein Netzwerk, in dem sie gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen, Bildungsträgern und der Berufsberatung gute Berufs- und Studienorientierung umsetzen.

EINBINDUNG: An den SIEGEL-Schulen werden die Eltern der Schülerinnen und Schüler aktiv in die Studien- und Berufswahlorientierung einbezogen und als Ratgeber und Begleiter ihres Kindes ernst genommen.

ENTWICKLUNG: Eine SIEGEL-Schule handelt nachhaltig: Sie überprüft regelmäßig den Erfolg ihrer Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung und entwickelt sich kontinuierlich weiter.

[...]

Qualität, Kontinuität, Transparenz

Das Berufswahl-SIEGEL ist ein langfristig angelegter Prozess der Qualitätssicherung. Alle drei Jahre muss sich eine Schule erneut der Evaluierung stellen, um das Berufswahl-SIEGEL weiterführen zu können."

Quelle: Flyer des Netzwerkes Berufswahl-SIEGEL

 

Weitere Informationen zum Netzwerk Berufswahl-SIEGEL finden sich bundesweit hier.

Für die SIEGEL-Region Kreis Soest / Hochsauerlandkreis finden sich Informationen hier.

Mädchenförderung

Gerade in der Studien- und Berufsorientierung ist es uns ein besonderes Anliegen, Mädchen zu fördern und zu fordern. Einen Schwerpunkt setzen wir hier im MINT-Bereich, da er in der Berufswelt eher männlich dominiert ist. Hier gilt es, bei den Mädchen Interessen zu wecken, Ängste abzubauen, Motivation zu stärken und Kompetenzen zu fördern. 

 

Beispiel Girls' Day

Am Girls' Day stehen die Türen von Unternehmen, Betrieben und Hochschulen in ganz Deutschland offen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Unsere Schülerinnen können an diesem Tag Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennenlernen, in Bereichen also, in denen Frauen aktuell eher selten vertreten sind.Der Girls' Day ist seit Jahren fester Bestandteil der Mädchenförderung an der Marienschule.

 

Beispiel Praktikumstag bei der HELLA GmbH & Co. KG

Einen besonderen Einblick in die Welt der Licht- und Fahrzeugtechnik können unsere Schülerinnen im Rahmen eines Praktikumstage bei unserem Partnerunternehmen HELLA GmbH & Co. KG in Lippstadt gewinnen. Gerade das praktische Tun steht hier im Vordergrund.

 

Beispiel Praktikumstag beim b.i.b., Paderborn

Regelmäßig bieten wir unseren Schülerinnen die Möglichkeit, am b.i.b. in Paderborn einen Einblick in das Berufsfeld der Informationstechnologie zu gewinnen. 

 

Beispiel Studienfeldbezogenen Beratungstests

Bei der Auswahl der Tests ermutigen wir Schülerinnen der Oberstufe, sich gerade auf den MINT-Bereich einen Fokus zu werfen, da häufig erst die Ergebnisse der Tests Klarheit über Kompetenzen und Schwerpunkte ermöglichen.

Sozialpraktikum

Soziale Verantwortung lernen – unser Sozialpraktikum „Compassion“

Unserem Schulprogramm als katholischer Schule entsprechend haben wir 2002 das zweiwöchige Sozialpraktikum „Compassion“ eingeführt. Es ist verbindlich für die Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums und seit 2015 für die Einführungsphase des Aufbaugymnasiums.

Im Umkreis Lippstadts und seiner benachbarten Städte und Gemeinden haben wir seit dieser Zeit ein Netzwerk von etwa 150 Praktikumsplätzen in den Bereichen der Seniorenpflege, der Krankenhäuser, der Kindergärten, der Behinderteneinrichtungen und der Jugendpflege aufgebaut. Aus diesem „Pool“ suchen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Praktikumsstelle aus, die nach Wunsch der Schülerinnen und Schüler, der Eignung und einer gewissen Wohnortnähe gemeinsam mit der Schule vergeben werden. Nach endgültiger Zuteilung der Praktikumsstellen und einer ersten Begegnung vor Ort werden die Schülerinnen und Schüler in einem eintägigen Workshop „Compassion“ mit inhaltlichen und organisatorischen Fragestellungen auf ihren Einsatz vorbereitet. Dazu sind externe Experten aus unterschiedlichen Einsatzbereichen zu Gast in der Schule.

Im Vorfeld werden vor der Entscheidung der Schülerinnen und Schüler die Eltern in einem eigenen Elternabend über die Ziele und den Verlauf des Sozialpraktikums informiert. Hier besteht Gelegenheit zum Austausch untereinander, seine besondere Relevanz liegt aber auch in der Aufgabe die Eltern für einen geeigneten Einsatz ihrer Söhne und Töchter zu gewinnen, da erfahrungsgemäß auch die Eltern während der Einsatzzeit einen Großteil der gemachten ungewohnten Erfahrungen „auffangen“ sollten.

Während der Durchführung werden die SchülerInnen durch Lehrer betreut. Die SchülerInnen dokumentieren ihre Tätigkeiten und Erfahrungen in einer Dokumentationsmappe und einem Tagebuch. Wir haben bewusst auf eine herkömmliche „Praktikumsmappe“ verzichtet. Wir erwarten von den Schülern in einer Art Dokumentation die Vorstellung ihrer jeweiligen Einrichtung und die Darstellung ihrer persönlichen Erfahrungen. Dies geschieht auf einem zweifachen Weg: Zum einen erstellen die Schülerinnen und Schüler eine Dokumentation ihrer Einrichtung als Wandzeitung, Präsentation, Videofilm, Plakat oder Informationsmappe. Darüber hinaus haben sie ein Tagebuch während ihres zweiwöchigen Einsatzes geführt, der ihnen ihre Erlebnisse und Erfahrungen nachdrücklich widerspiegelt. Oft ist in der Auswertung der Dokumentation, die keiner Benotung unterliegt, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Einsatzbereich des Sozialpraktikums, den dort angetroffenen Menschen und vor allem mit sich selbst festzustellen.

Seit 2008 hat die gemeinsame Auswertung einen erweiterten Rahmen gefunden. Die sonst im Schulgebäude vorgenommene Zusammenkunft sollte einen besonderen Akzent haben und die gemeinsam empfundene Freude über den Erfolg des Sozialpraktikums „Compassion“ ausdrücken. Dazu kam das Anliegen, auch das soziale Wirken der Ordensgründerin Mutter Pauline von Mallinckrodt, als besonderes Vorbild Schülerinnen und Schülern einmal mehr deutlich werden zu lassen.

Seit dieser Zeit findet im Rahmen des „Compassion-Tages 2“ ein gemeinsamer Gottesdienst statt, der das Erfahrene in Wort, Lied und Gebet gottesdienstlich begleitet. Unterschiedlich findet dieser Gottesdienst im Forum unserer Schule oder nach Möglichkeit in der Kirche des Mutterhauses der Schwestern der Christlichen Liebe in Paderborn statt. Im Anschluss daran finden in verschiedenen Gruppen die Auswertungen und Vorstellungen der Erlebnisse und Erfahrungen statt. Während ein Teil der Schülerinnen und Schüler sich dem Sozialpraktikum „Compassion“ rückblickend widmet, erfährt ein anderer Teil durch Schwestern der Christlichen Liebe bei einem Rundgang durch das Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe und einem Besuch der Gedenkstätte und des Grabes von Mutter Pauline von Mallinckrodt Hintergründe und Leitlinien des sozialen Tuns der Ordensgründerin. Ein gemeinsames Mittagessen mit einer nochmaligen kurzen Begegnung mit den Schwestern beschließt den Vormittag in Paderborn. Der anschließende frühe Nachmittag lädt zur Freizeit in der Domstadt ein. Im Laufe des Nachmittags tritt man dann die Rückkehr nach Lippstadt an. Zum Schluss des Gottesdienstes erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat über die „erfolgreiche Ableistung“ ihres Sozialpraktikums, das sie in ihrer Selbstwahrnehmung bewusst stärken will und sie darüber hinaus mit der religiösen Dimension des Erlebten konfrontiert.

Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Vermerk über die Teilnahme am Sozialpraktikum „Compassion“ auf ihrem Zeugnis. Das Zertifikat, der Zeugnisvermerk und eine von den Einrichtungen ausgestellte Bescheinigung, die in der Regel auch das positive Klima des Praktikums erwähnt, zeigt den Schülerinnen und Schülern die „offizielle“ Dimension ihres zweiwöchigen Tuns. Unterrichtlich findet das Sozialpraktikum „Compassion“ seine Verankerung in ausgewählten Themen des katholischen und evangelischen Religionsunterrichtes, außerdem durch intensive Informationseinheiten seitens des Projektkoordinators und der einzelnen Klassenlehrer.

Ansprechpartner: Herr Lange

Studien- und Berufswahlorientierung

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Unser Berufsberater Herr Schimmel

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