Kreativität entfalten

Kreativ sein

Kreativität entfalten

Ganzheitliches Lernen und Leben bedeutet auch immer, dass Menschen sich mit ihren künstlerischen, musischen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten einbringen. Daher sind uns diese Bereiche sowohl im Unterricht als auch darüber hinaus besonders wichtig.

So haben unsere Schülerinnen und Schüler durchgängig Unterricht in den Fächern Kunst und Musik. Im Wahlbereich II (Klassen 8-9/10) können sie das Angebot „Darstellen und Gestalten“ wählen. In der gymnasialen Oberstufe bieten wir neben Musik- und Kunst- auch Literatur- und Vokalpraktische Kurse an. In jedem Jahr können unsere Schülerinnen und Schüler Leistungskurse in den Fächern Kunst und Sport wählen. In den letzten Jahren waren viele Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernleistungen im Fach Kunst oder Musik im Abitur erfolgreich. Jährlich finden Kunstausstellungen, in denen die unterrichtlichen Produkte in Szene gesetzt werden, an verschiedenen Orten innerhalb Lippstadts statt.

Zu den Angeboten der einzelnen Fächer …

Einen Schwerpunkt setzen wir in diesem Bereich mit der Leseförderung. Die Freude am Lesen ist dabei genauso wichtig wie das Fördern der Lesekompetenz.

Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges AG-Angebot, zum Beispiel im Bereich Musik, u. a. das Schulorchester und den Schulchor, die verschiedene Auftritt und Konzerte kompetent und mit Herzblut mitgestalten oder aktuell die Musical-AG der Klassen 5/6, oder in der Begabungsförderung im IndiF-Bereich etwa die Nähwerkstatt oder die Kreative Schreibwerkstatt.

Erfolgreich vertreten unsere Schulmannschaften die Marienschule in vielen Sportarten: Wir sind dabei beim Fußball, Badminton, Handball, Tischtennis, Tennis oder Schach.

Auch bei Wettbewerben sind unsere Schülerinnen und Schüler in diesen Bereichen erfolgreich.

Leseförderung

Lesen – warum eigentlich?

Auch im Zeitalter von Computer, Fernsehen, Internet und anderen Medien ist es wichtig, lesen zu können und Spaß am Lesen zu haben. Das Lesen ist und bleibt der ‚Schlüssel zur Kultur’ und bildet zugleich die Basis für jede Medienerziehung. Die Institution Schule im Allgemeinen und das Fach Deutsch im Speziellen müssen daher gerade heute, in der Situation einer sich verschärfenden Medienkonkurrenz, den Aufbau einer stabilen Lesemotivation unterstützen.

Seit jeher wurde dem Lesen ein hoher Wert für den einzelnen Leser zugesprochen. Eine wichtige Funktion des Lesens ist die der Unterhaltung und der Anregung von Phantasie. Außerdem dient das Lesen zur Sinnstiftung und Sinnerfüllung des persönlichen Lebens. Es eröffnet dem Leser die Möglichkeit, sich in andere Menschen und Zeiten hineinzuversetzen und durch diesen Perspektivwechsel sich selbst und die eigene Position zu überdenken. In diesem Sinne unterstützt Lesen die Persönlichkeitsentwicklung. Lesekompetenz bildet zudem gerade heute für den Einzelnen auch die Grundlage für das Bestehen in der modernen Wettbewerbs- und Informationsgesellschaft.

Darüber hinaus ermöglicht das Lesen dem Individuum die Teilnahme am politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben; hierin liegt die gesellschaftliche Bedeutung des Lesens.

 

Leseförderung an der Marienschule - wie sieht sie aus? 

Die Leseförderung an der Marienschule hat als wichtiges Ziel die Förderung und Stabilisierung einer positiven Einstellung zum Lesen. Durch kontinuierliche Impulse soll in allen Jahrgangsstufen eine altersgemäße Lesekultur entwickelt werden, die auch das Lesen außerhalb der Schule anregt.

Die Ausleihbücherei unserer Schule mit einer umfangreichen Sammlung von Jugendbüchern, darunter auch fremdsprachliche Lektüren, gibt den Schülern die Möglichkeit, sich durch Bücher immer wieder neue Welten zu erschließen.

Unsere Schule bietet auch gute Voraussetzungen dafür, dass Leseförderung im Verbund mit den digitalen Medien erfolgen kann. Das Selbstlernzentrum und die Lernwerkstatt bieten entsprechende räumliche und technische Voraussetzungen. Den Schülern werden, ausgehend von der Unterstufe, in einem Spiralcurriculum Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer vermittelt, die auch für eine Leseförderung, welche die digitalen Medien mit einbezieht, genutzt werden können.

Leseförderung an der Marienschule erfolgt verstärkt auch in einem „systemischen Modell“, was bedeutet, dass die Schule sich öffnet und Kontakte zu Institutionen, Projekten und Initiativen der Lesekultur herstellt (Stadtbibliothek, Theater, Autoren, literarische Wettbewerbe). Ebenso wird Wert gelegt auf die Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Bausteine der Leseförderung, die den Deutsch- und Literaturunterricht im engeren Sinne ergänzen :

  • Einführung in die Nutzung der Ausleihbücherei mit Bibliotheksquiz (Kl. 5)
     
  • Leseolympiade mit Antolin (Kl. 5)
     
  • Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (Kl. 6)
     
  • Aktionsnachmittag „Lesen und mehr“ (Kl. 6)
  • von Schülern verfasste Buchempfehlungen     

  • Teilnahme an literarischen Wettbewerben

  • Lese- und Schreibprojekte, z.B. Lektüre eines Jugendbuches in Verbindung mit Internetrecherche; Verfassen eines interaktiven Buches

  • Teilnahme am Projekt „Zisch“ (Zeitung in der Schule) der Lippstädter Zeitung „Der Patriot“

  • Besuche von Theaterveranstaltungen in verschiedenen Jahrgangsstufen

  • Theater- AG für die Mittelstufe im IndiF-Bereich

  • Literaturkurse in der Oberstufe

  • Methodentraining

Das Konzept der Leseförderung an unserer Schule wird ständig weiterentwickelt.

 

Ansprechpartner: Herr Peters, Frau Kirchhoff

Vorlesewettbewerb

Der Vorlesewettbewerb als Baustein der Leseförderung

Lesemotivation und Lesefreude stehen im Fokus des Vorlesewettbewerbs für die Klassen 6. Ausgerichtet wird dieser Wettbewerb seit 1959 vom Börsenverein des deutschen Buchhandels und über 7000 Schulen bundesweit folgen jährlich ab Oktober dem Aufruf, unter ihren Schülerinnen und Schülern den besten Vorleser zu küren.

Auch an der Marienschule ist der Vorlesewettbewerb seit 2016 fester Bestandteil der Leseförderung und eng mit den Buchvorstellungen, die für den Aktionsnachmittag „Lesen und mehr“ im Deutschunterricht erarbeitet werden, verbunden. Somit bekommen die Schüler die Gelegenheit, ihre Lieblingsbücher nicht nur zu präsentieren, sondern anderen durch Vorlesen neue und abenteuerliche Welten zu eröffnen. Dabei kommt es nicht auf große Schauspielerei an, im Vordergrund stehen die Lesetechnik sowie die angemessene Interpretation der ausgewählten Passagen.

Nachdem die sechsten Klassen ihre besten Vorleser ermittelt haben, treten diese in einem schulinternen Wettbewerb gegeneinander an. Auch hier gilt es seine Vorlesekünste an einer Passage aus einem Lieblingsbuch zu beweisen, allerdings kommt noch eine weitere Herausforderung dazu, denn es muss auch eine Stelle aus einem fremden Buch vorgelesen werden. Eine Jury aus ehemaligen sowie aktuellen Lehrkräften und Schülern aus den Deutsch-Leistungskursen muss dann die schwere Entscheidung treffen, welcher der Klassensieger als bestes Vorlesetalent der Marienschule in den Kreisentscheid des Wettbewerbs einziehen darf. Hier gilt es dann, sich gegenüber anderen Schulsiegern aus der Region durchzusetzen.

In den vergangenen Jahren ist es unseren Schulsiegern sogar gelungen, noch höhere Ebenen des Vorlesewettbewerbs, teils bis zum Landesentscheid, zu erreichen. Die weiteren Ebenen des Wettbewerbs erstrecken sich über die Bezirks- und Landesentscheide bis hin zum großen Bundesfinale in Berlin.

 

Ansprechpartner: Frau Kirchhoff

Lese-Olympiade mit Antolin

„Lesen nach Lust und Laune – und mit Verstand“ – diese Idee wurde im Schuljahr 2014/2015 mit einem Projekt für die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen im Rahmen der schulischen Leseförderung erfolgreich umgesetzt.

Die Deutschlehrerinnen der 5. Klassen führen von Anfang Februar bis zum Ende der Osterferien eine Lese-Olympiade durch. Sie hat zum Ziel, die Kinder zu regelmäßigem Lesen zu ermuntern und das „Lesen zum Vergnügen“ zu fördern. Gelesen werden Bücher, die Spaß machen, und dazu stellt die Ausleihbücherei der Marienschule eine ganze Reihe von altersgemäßen Kinder- und Jugendbüchern zu verschiedenen Themen und von unterschiedlichem Umfang zur Verfügung.

„Dabei sein ist alles“ – dieses Motto Olympischer Spiele gilt natürlich auch hier: Alle machen mit und lesen in diesem Zeitraum mindestens drei beliebige Bücher aus unserer Ausleihbücherei. Zugleich hat die Lese-Olympiade auch spielerischen Wettbewerbscharakter: Wer zeigt besonderen Leseeifer und wird am Ende Lese-Star der Klasse? In welcher der drei Parallelklassen werden am meisten Bücher gelesen? Bei den „Schülerehrungen“ am Ende des Schuljahres wird besonderer Lesefleiß mit einer Anerkennung belohnt.

Antolin – Vielen Schülerinnen und Schülern ist die Arbeit mit diesem Internetprogramm zur Leseförderung sicher schon von der Grundschule her vertraut. An diese Erfahrungen knüpft die Marienschule an. Sie hat eine Schullizenz für die Sekundarstufe I erworben, sodass Antolin auch für die Durchführung der Lese-Olympiade genutzt werden kann:

Jeder Schüler bekommt ein eigenes Konto, auf das er mittels seines Kennworts Zugriff hat (auch von Zuhause aus). Nach der Lektüre eines Buches bearbeitet der Schüler am Computer die Antolin-Quizfragen zum Inhalt des Buches. So kann er selbst überprüfen, ob er nicht nur zum Spaß, sondern eben auch „mit Verstand“ gelesen hat. Im Rahmen des Wettbewerbs ist durch die Antolin-Nutzung zugleich sichergestellt, dass die Bücher nicht nur ausgeliehen, sondern wirklich auch gelesen werden – ein Gebot der Fairness.

Für die Klassen finden Einführungsstunden statt, bei der Fragen zur Nutzung von Antolin geklärt werden können.

Unter www.antolin.de können Sie und Ihre Kinder sich über dieses Programm informieren.

Wir wünschen uns, dass die Teilnehmer an dieser Lese-Olympiade der Marienschule Spaß haben und mit zunehmender Freude und Begeisterung die „Welt im Buch“ für sich entdecken.

Kunstausstellung

Kunstausstellung

Beim Tennis erfolgreich

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Beim Tischtennis erfolgreich

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Adventskalenderfenster

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Sport macht Spaß!

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Volleyballturnier

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Kreativ sein

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Musik

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Märchenerzählerin

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Musik

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