#GEMEINSAMZEIGENWIRROT

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Die Fußballweltmeisterschaft in Katar war nicht nur aufgrund des sportlichen Stellenwerts in den letzten Wochen ein viel diskutiertes Thema an unserer Marienschule. Neben den wildesten Prognosen über mögliche Weltmeisterkandidaten und das Abschneiden der Deutschen Nationalmannschaft fanden auch die zahlreichen, diese besondere Weltmeisterschaft stets begleitenden Themen ihren Weg in unsere Gespräche: Die Rolle der FIFA bei der WM-Vergabe an Katar, die Zahlung möglicher Schmiergelder und die zahlreichen Korruptionsvorwürfe, die Lage der unzähligen Gastarbeiter, die dort Stadien unter unmenschlichen und sklavenähnlichen Bedingungen bauen, die Berichte über viele Tote bei der Errichtung der Infrastruktur, die Klimabilanz und Nachhaltigkeit dieses Mega-Projekts, die Einschränkung der Presse-Freiheit und die Verletzungen der Frauen-, Menschen- und LGBTQ-Rechte.

Für uns war schnell klar, dass wir diese Umstände so nicht unkommentiert hinnehmen wollen. Eines der größten sportlichen Ereignisse der Welt darf nicht auf dem Rücken armer Menschen ausgetragen werden. Die Strahlkraft des Fußballs in der Welt sollte nicht dazu missbraucht werden, das Image von Menschen aufzupolieren, die Andere diskriminieren.

Fußball und Sport im Allgemeinen haben für uns eine lange Tradition. In Sport und Spiel lernen wir Gewinnen und Verlieren, zu kämpfen, zu fallen und wieder aufzustehen. Wir reifen zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft, weil Respekt, Fairness und Toleranz die höchsten Werte sind, die uns der Sport lehrt. Dafür stehen wir ein.

Unter dem Eindruck dieser Werte muss sowohl das Spiel auf dem Platz stehen, als auch der gesamte Sport mit allem, was dazu gehört.

Darum haben wir Schüler*innen der Marienschule uns am Donnerstag, den 01. Dezember, am Tag des Spiels Deutschland gegen Costa Rica, in der zweiten Pause versammelt, um gemeinsam Rot zu zeigen.

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