Rekordverdächtige Teilnahme der Marienschule am Jugend forscht Wettbewerb

Jugend forscht

Rekordverdächtige Teilnahme der Marienschule am Jugend forscht Wettbewerb

Am 05.02.2026 fand wieder der Jugend forscht Wettbewerb im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn statt. Und wie in den letzten Jahren war auch die Marienschule als MINT-EC -Schule mit dabei.
Dieses Mal waren wir beim Wettbewerb für Jungforscherinnen und Jungforscher aus dem Bereich Naturwissenschaften und Technik gleich mit rekordverdächtigen sechs Projekten vertreten:
Sofia R. untersuchte aus welchen Stoffen man am besten Kristalle herstellen kann. Dabei untersuchte sie neben Zucker und Salz auch viele andere Stoffe wie Waschpulver oder Mehl. Dabei gelang es ihr nicht nur eine Vielzahl schöner Kristalle herzustellen, sondern auch herauszufinden welche Zutaten am besten geeignet sind und welches Herstellungsverfahren am besten funktioniert.
Maria R. beschäftigte sich der Herstellung von Schleim aus alltäglichen Zutaten. Dabei gelang es ihr nicht nur viele verschiedene Arten von Schleim herzustellen (wobei einer sogar im Dunklen leuchtet!), sondern auch welche Zutaten man für bestimmte Arten von Schleim benötigt. (Die entsprechenden Rezepte waren bei vielen Gästen des Wettbewerbs sehr gefragt).
Ida S. hat sich mit Zuckern und Zuckerkristallen beschäftigt. Dabei konnte sie herausfinden, dass Zucker nicht gleich Zucker ist, sondern sich verschiedene Zucker wie Glucose, Saccharose oder Sucralose in ihren Eigenschaften unterscheiden und nicht alle davon für das Züchten von Kristallen gleich gut geeignet sind. Die von ihr hergestellten Kristalle wurden von vielen Gästen des Wettbewerbs bewundert.
Jonathan S. hat untersucht, wie man mit Materialien aus dem Alltag oder der Natur einen Wasserfilter bauen kann, der selbst sehr schmutziges Wasser wieder reinigen kann. Dabei baute er seinen Wasserfilter selbst, testete die Filterwirkung verschiedener Materialien und verglich diese miteinander. Als Alternative entwickelte er zudem ein Fil-tersystem, dass nur ein einfaches Stück Stoff benötigt. Wenn man jemals auf einer einsamen Insel strandet, sollte man hoffen jemanden wie Jonathan dabei zu haben …
Nora G. hat untersucht welche Naturmaterialien oder recycelten Stoffe am besten als Dämmmaterial für ein Haus geeignet sind. Dazu hat sie ein Modellhaus gebaut, dieses mit verschiedenen (teilweise selbsthergestellten) Dämmmaterialien versehen und dann die Wirkung gemessen. Durch die Analyse ihrer Ergebnisse konnte sie schließlich sehr genau begründen, welche Stoffe geeignet sind und welche eher nicht. Damit konnte sie die Jury so sehr überzeu-gen, dass sie einen 3. Platz im Fachbereich Physik sowie den Sonderpreis Umwelt gewonnen hat.
Franz D. hat es nicht ausgereicht Eis im Hörnchen zu essen, sondern er wollte genau wissen, was eigentlich in dem Eis steckt, dass man im Supermarkt kaufen kann. Dazu hat er verschiedene Eissorten gekauft, diese in ihre Bestandteile zerlegt und die Ergebnisse sehr gründlich analysiert. Dabei kam er zu überraschenden Ergebnissen. Durch diese naturwissenschaftliche Herangehensweise an eine scheinbar einfache Frage hat er die Jury beeindruckt und da-her einen 2. Platz im Fachbereich Chemie gewonnen.
Alle Teilnehmer*innen wurde nicht von den Juroren für ihre engagierte Forschungsarbeit gelobt, sondern konnten auch einer Vielzahl von Besuchern durch die ausführlichen Erklärungen ihrer Ergebnisse begeistern. Wir gratulieren allen Teilnehmer*innen zu einer großartigen Leistung!
Fabian Winckler, der alle sechs Projekte betreute, zeigte sich ebenfalls hocherfreut: „Den Schüler*innen dabei zuzusehen mit viel Spaß und Engagement sie sich ihrem Projekt gewidmet haben, hat den Naturwissenschaftler in mir sehr glücklich gemacht. Auch wenn der Chemieraum durch ihr kreatives Chaos manchmal etwas … wild aussah, hoffe ich, dass alle ihre Forschungsarbeiten fortsetzen und nächstes Jahr wieder am Wettbewerb teilnehmen!“
Schüler*innen der Marienschule, die selbst etwas erforschen wollen oder jetzt Lust auf die Teilnahme an Jugend forscht bekommen haben, sollten sich beim MINT-Profilkurs von Frau Rotthoff oder bei der Jugend forscht AG von Herrn Winckler anmelden.

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