„Was uns unbedingt angeht“ – Tage persönlicher Orientierung der Jgst. Q2

Oritage Q2

„Was uns unbedingt angeht“ – Tage persönlicher Orientierung der Jgst. Q2

Rund vierzig Schüler*innen der Jgst. Q2 nutzten kurz vor den anstehenden Abiturprüfungen das Angebot, sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und über persönliche Dinge nachzudenken, um den anstehenden Umbrüchen ein wenig gelassener ins Auge blicken zu können. Während sich 18 Jugendliche zusammen mit ihren Lehrer*innen Melanie Kloke und Christian Piepenbreier in das Jugendhaus Hardehausen aufmachten, begaben sich weitere 20 Marienschüler*innen zusammen mit ihren Begleitungen Christina Schulte und Annkathrin Leimenkühler in das Pilgerkloster nach Werl. 

Herrschten anfangs noch Zweifel gegenüber persönlichen Fragestellungen, so wandelte sich die Stimmung im Verlauf der Woche zu einem festen Zusammenwachsen der Gruppe und einer Offenheit und Tiefgründigkeit gegenüber Themen, die nicht nur die eigene Persönlichkeit und die eigene Rolle betrafen, sondern auch Fragestellungen, die sich rund um die anstehenden Veränderungen und um die Zukunft drehten. So kamen die Schüler*innen zusammen mit ihren Lehrkräften über Themen ins Gespräch, die offenbar schon längst hätten angesprochen werden sollen, es aber scheinbar an dem passenden Raum und der passenden Umgebung fehlte. Das Bedürfnis nach Sinnsuche und damit auch nach Religiosität, wie es der Theologe Paul Tillich einmal formuliert hat, wurden zu einem inhaltlichen Schwerpunkt der Woche: „Viele Menschen sind von etwas ergriffen, was sie unbedingt angeht; aber sie fühlen sich jeder konkreten Religion fern, gerade weil sie die Frage nach dem Sinn ihres Lebens ernst nehmen.“ 

„Es war gut, der Gedankenaustausch in dieser Gruppe war für alle gewinnbringend“, so lautete zwischendurch die positive Rückmeldung aus der Gruppe. Neben inhaltlichen Einheiten standen aber auch Formen der Entspannung und des Abschaltens auf dem Programm. Ihren Abschluss und emotionalen Höhepunkt fanden die Orientierungstage in dem von den Teilnehmer*innen selbst gestalteten Gottesdienst, der alles das, was im Laufe der Woche zur Sprache kam, nochmals zusammengefasst hat. Auch da lautete das einstimmige Fazit der Jugendlichen: „So einen schönen Gottesdienst haben wir lange nicht erlebt, aber diesen haben wir auch selbst gestaltet.“

Mit einem guten Gefühl, vor allem mit Blick auf die anstehenden Abiturprüfungen, reisten die Marienschüler*innen wieder in Richtung Heimat. „Es war eine unvergessliche Woche“, so das Fazit einiger Teilnehmer*innen.

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